Klassik

Bruckner Orchester Linz


Bei Mahlers Fünfter Symphonie denkt man zuallererst an das Adagietto – zumindest seit der Satz 1971 als Filmmusik zu Luchino Viscontis „Tod in Venedig“ wesentlich zum morbiden Charme dieser Thomas-Mann-Adaption beitrug.

Auch John F. Kennedy war der Atmosphäre dieses Satzes verfallen: Dieser wurde bei seinem Begräbnis gespielt. Doch die Symphonie wird nicht nur von dieser romantischen Stimmung dominiert, vielmehr wechseln sich die verschiedenen Gefühlslagen im Laufe des Werkes ab. Die Symphonie entstand in ihren wesentlichen Teilen in den Jahren 1901 bis 1902: In den Ferienmonaten komponierte Gustav Mahler in seinem Komponierhäuschen oberhalb von Maiernigg am Wörthersee, wo er sich eine schöne Villa gekauft hatte, seine Symphonie Nr. 5. Nur die Sommermonate ließen ihm Zeit, sich seinen eigenen Werken zu widmen, der Rest des Jahres war mit seiner Tätigkeit als Hofoperndirektor und Dirigent mehr als ausgefüllt.

Programm:

G. Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll


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