Klassik

Bruckner Orchester Linz


Sergej Rachmaninows früher Ruhm basierte in wesentlichem Maße auf seiner Karriere als Pianist. Mit großartiger Technik und schönem Ton begeisterte er das Publikum und wurde zu einem der begehrtesten und bestbezahlten Pianisten seiner Zeit. Die reich fließenden Einnahmen verwendete er auch dazu, seine eigenen Werke zu verbreiten und bekannt zu machen. 1901 schuf er sein 2. Klavierkonzert und widmete es einem Arzt, der ihn mittels Hypnose von Depressionen geheilt hatte.

Im Brucknerhaus interpretiert ein weiterer großer russischer Pianist dieses Werk: Arkadi Zenzipér, der heute im deutschen Schnackenburg lebt und dort Schubertiaden ins Leben gerufen hat, bei denen FreundInnen miteinander musizieren und das Publikum teilhaben lassen. In einem Artikel wird seine Persönlichkeit wunderbar beschrieben: „Er ist ein echter Romantiker, ein Träumer, was sich auf sein musikalisches Schaffen wie auf seine gesellschaftliche Tätigkeit auswirkt. Es gibt viele Träumer, aber Menschen, die ihre Träume verwirklichen können, gibt es nur wenige. Arkadi Zenzipér ist eine Persönlichkeit, die Träume zum Leben erweckt.“

Programm:

S. Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
D. Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 Leningrader Symphonie


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