Diverses · Literatur

Brigitte Theresa Gangli, Katalin Jesch, Christopher Schmall - Ins Blaue gehofft


Was uns Halt gibt, Antrieb und Weitblick; was uns belebt, verändert und staunen macht; was uns Dank lehrt, Einsicht und Mut oder uns mitreißt, verstreut und Brüche aufzeigt – vergessene Schluchten, gestundete Möglichkeiten, entflohene Vorsätze – ist oftmals unscheinbar, flüchtig, schwer zu fassen, zu (be)greifen. Die Sonnenblume am Feldrand, ein Vogelschwarm zwischen wolkigen Mustern, sich zärtlich kräuselnde Wellen, das nachtstille Heben und Senken der Brust eines geliebten Menschen, ein Satz, ein Gedicht en passant in den Rillen des Geistes verkeilt, indes wir freigiebig Hoffnung verstreuen, selbstkonzentrisch, zwieschichtig, hinein in den Äther des Alltags, auf dass wir doch noch ein wenig weiter lieben und leben und lernen.

Brigitte Theresa Gangli, 1943 in München geboren, schreibt Lyrik und Kurzprosa; zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. „SALZ“).

Katalin Jesch stammt aus Ungarn, lebt in Oberndorf, schreibt Lyrik. Zuletzt erschienen die Gedichtbände: „brüche auf brüche“ (Edition Tandem) und „… bis ein neuer Ast sich streckt“ (Edition Garamond).


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