Kunstausstellung

Bosch & Alraune


In der Gegenüberstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten können die BesucherInnen immer wieder neue Facetten von Boschs 500 Jahre altem Meisterwerk entdecken.

Das Herzstück der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien ist der dreiteilige Altar mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts von Hieronymus Bosch (um 1450/55-1516). In der Ausstellungsreihe Korrespondenzen werden Verbindungen zwischen diesem und Werken anderer Künstler_innen hergestellt.

Die 1952 in Tübingen geborene Textilkünstlerin Alraune Siebert nähte 1981 ihr erstes textiles Environment. Alraune hat Szenerien mit Kunstfiguren und Tausenden von Objekten wie ein Varieté, ein ganzes Grand Hotel oder einen Metzgerladen international gezeigt. Ihre Welt pendelt zwischen Alltag und dem alltäglichen Irrsinn in unserer Welt. Seit 2014 hat Alraune endlich ihr eigenes Privatmuseum in einem, wie könnte es anders sein, ehemaligen Grand Hotel in Haigerloch, wo in jeder Ausstellungssaison eine neue Inszenierung zu erleben ist. Die Kunstmenschen von Alraune sind ihr Schauspieler-Ensemble, deren Frisuren, Kleidung und Namen sie jederzeit verändern kann.
Für Bosch & Alraune lehrt die Künstlerin die Betrachterinnen das Gruseln mit ihren skurrilmakabren Textil-Szenerien. Wie bei Bosch tauchen Messer ebenso auf wie Blut, auch der Geruchssinn der Besucherinnen wird angeregt.

Werke von Alraune waren bisher in Österreich noch nie zu sehen.


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