Pop / Rock · Jazz · Wienerlied

Bohatsch & Skrepek: Dichte Lieder


Sie dichten ihre Lieder nicht gegen das Wienerlied ab, sie dichten zum Wienerlied hin, um und am Wienerlied herum, decken es ab, überkleben, bekleben und malen es aus, in bunt und unbestechlich zueinander gestellten Farbtönen, die Wien (be)deuten. Und wenn sie das machen, unverfroren, dicht, dann schaffen sie, im Schweiße ihres Angesichts, ein intimes Bauwerk von Meisterhand, in dem die berührendsten, eigens fabrizierten Lieder ihre Pirouetten schlagen. Kein Bungalow, kein Fuhrwerkerhaus, kein Zinshaus, sondern vielmehr ein poetisch angelegter Pavillon steht da auf Wiener Baugrund. Leitungen ins eigene Ich und in alle Welt sind gut verlegt. Bauform und Baustil sind von Gesang, Melodika und Kontragitarre geprägt.

Helmut Bohatsch und Paul Skrepek halten sich nicht mit retouschierenden Verputzarbeiten oder mit Restaurierungen an denkmalgeschützen Tönen auf. Sie schaffen Neues, greifen zu modernsten Baustoffen aus aller Welt, egal ob naturbelassene oder behandelte. Sie betonieren auch, die Gesellschaft, die menschlichen Abgründe ... Da kommt kein Pfusch ins Haus, da handelt es sich vielmehr um bestens ausgeführtes, liederliches Handwerk eines singenden schauspielenden Wortarchitekten und eines kontra spielenden Tonschöpfers


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