Jazz

Bobby McFerrin



Bobby McFerrin ist die Vielfalt in Person: Klaviervirtuose, Stimmakrobat und Dirigent. Ein musikalisches Chamäleon, dass sich elegant zwischen Klassik, Jazz und R&B tummelt.

Der 1950 in New York geborene Sänger begeistert mit instrumentaler Stimmführung und außerordentlicher Improvisationsgabe. Rasant entwickelte er die von Jon Hendricks begründete Vocalese-Schule weiter, in dem er das Call & Response-Prinzip und perkussive Elemente integrierte. Der Mann trägt viele Hüte, wie man in den USA zu sagen pflegt. Er ist Klaviervirtuose, Stimmakrobat, Dirigent und letztlich auch ein meisterlicher Lehrer.

Für viele wird er wohl immer mit seinem Feel-good-Klassiker "Don’t Worry Be Happy" verbunden bleiben, jenem weltweiten Nummer-eins-Hit, der Bobby McFerrin auch außerhalb der Jazz-Szene bekannt machte. Wer sich jedoch näher mit dem 1950 in New York City geborenen Vokalkünstler, Musiker und Dirigenten befasst, wird unzählige weitere Höhenflüge im Laufe seiner Karriere finden.

Bei seinem neuesten Projekt "Circlesongs", mit dem Bobby McFerrin nun im Brucknerhaus gastiert, geht es dem ausgebildeten Bariton und seinem dreiköpfigen Vokalensemble ganz um die Interaktion mit dem Publikum. Inspirieren und inspirieren lassen - das ist das Motto der "Circlesongs", jenen mehrstimmigen, improvisierten Chorstücken, die nicht nur in der Gruppe auf der Bühne gesungen werden, sondern unter Mitwirkung des Publikums im ganzen Saal zelebriert werden.