Pop / Rock

Bo Candy & His Broken Hearts / Lost Compadres / DJ Felix Vodnyansky


BO CANDY & HIS BROKEN HEARTS (Konkord, Oktober 2011)

Bo ist klasse…weil er niemals von seinen Problemen bezwungen am Boden sein wird.
Er ist immer auf dem Sprung, bereit für die Straße…seine Musik ist klasse an einem tristen und verregneten Vormittag in Österreich, genau wenn du ein wenig Animus brauchst, ein kleines Anzeichen dafür dass die große weite Welt noch existiert.

Bo ist nicht auf einem Egotrip…Bo ist wirklich in der Musik drin…wir brauchen Menschen wie Bo…
die meisten Platten heutzutage werden von Leuten gemacht, die nichts als fame sein wollen.
Bo ist klasse…da ist kein Genörgel, Gewimmer oder Gequengel…da ist nur klasse Musik, Texte und ein Neusiedler See von Talent. Ich? Ich liebe Candy!!!”
Federico “Piko Be” Sánchez, München 2011

FLOWERS MUST FADE (Konkord, Oktober 2013)

In the last couple of years or so I had the pleasure and the privilege of touring with Bo Candy and his Broken Hearts as well as catching them live whenever I could. I saw them play a tiny theatre in Munich and on the upper deck of a boat in the middle of a lake somewhere between Austria and Hungary. Each time their sound was a slightly different kind of brilliant. Best of all, they are the sort of band who know how to be rock n’roll and still turn up in time for soundcheck.

There have been changes in the band’s dynamic since they recorded their debut a while back. What originally started out as Kantine’s pet project has grown into a tight musical unit that isn’t afraid to spontaneously extend a coda when the mood takes them.
Robert Rotifer, Canterbury, 2013

Was das Album nicht zuletzt auszeichnet, ist der - vermeintliche - Gegensatz der teils recht heftigen, Lyrics, die von gebrochenen und verlorenen Herzen, vom Tod einer Freundin und von anderen, ähnlich gearteten, oft unangenehmen, traurigen, ja niederschmetternden Befindlichkeiten, Dingen oder Situationen handeln und durchwirkt sind, eben den (inhaltlichen) Blues in Reinkultur haben und der Musik, die vor Kraft strotzt und oft in den dunkelsten textlichen Momenten eine ungeheure uplifting Qualität entwickelt.
Rainer Krispel, Wien 2013

UZLOP (Container Recordings, Oktober 2016)

Und jetzt erst kommt das große Andrerseits. Andrerseits ist nämlich derselbe Thomas “Kantine” Pronai
Musiker, und zwar einer der beständigsten, stilsichersten und zugleich originellsten des Landes.

und schließlich nimmt er in den vergangenen Jahren immer öfter seine Tankstellenmütze ab, befreit seine beeindruckende Mähne und wird zu Bo Candy, begleitet von seinen Broken Hearts.

Sie spielen Songs, die Pronai schreibt (und oft über die Jahre fortschreibt), hymnische Wildheiten, an den Sixties orientiert, und gleichzeitig in schöner Sturheit eigenständig. Ich habe diese Band an mehreren, sehr
verschiedenen Orten gehört, und sie hatte immer wenn nicht dieselbe, so doch eine sehr ähnliche Wirkung
auf mich, wie eine verlässliche psychoaktive Droge: Romantisierung, Verliebtheit ins Leben an sich, Ekstase.
Ernst Molden, Wien 2016

READY FOR THE COUNTRY (Container Recordings, Dezember 2017)

Da, zwischen den Weingärten im beschaulichen Uzlop, ganz Nah an der Cselley Mühle, wo er sein Studio betreibt, hat Bo Candy seine eigene Utopie gefunden. Ich habe sie schon erwähnt, seine Sturheit. Gegen alle Gesetze unserer schnelllebigen und auf Vergessen aufgebauten Zeit ist es eine Welt, die aus ebenjener gefallen zu sein scheint. Bo Candy ist über die Jahre sozusagen zum musikalischen Selbstversorger geworden. Songwriter, Produzent, Toningenieur, Labelbmtreiber. Und damit ist er in seiner Konsequenz zu einem der modernsten Musiker in diesem alles konsumierenden und sofort wieder vergessenen Popzirkus geworden. Die vollkommene Aneignung der Produktionsmittel.
Andreas Spechtl, Berlin 2017


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