Party · Pop / Rock

Bo Candy & His Broken Hearts / Chili and the Whalekillers / Nikolaus Wolf


Steigen wir mal für die Dauer einer Platte aus dem schnelllebigen Musikbusiness aus. Heraus aus der gekünstelten, verabredeten Wichtigkeit von Musik, die einem Internet und Radio wie in einer arrangierten Ehe vorbeten; von Musik, die man gerade unbedingt hören muss um auf der Höhe der Zeit zu sein.

Bo Candy & His Broken Hearts
Während Trends im Jahresrhythmus wie Säue durchs Dorf getrieben werden und mehr oder weniger dafür gemacht sind nur einen Sommer zu überleben, vermachen uns Thomas Pronai und seine Broken Hearts den wohltuenden Gegenentwurf zu dieser sich überschlagenden Rasanz - sie beharren geradezu stoisch auf zeitlos funktionierende Stücke, die sich in jedem (analog aufgenommen) Ton gegen die flüchtigen Strömungen unserer Zeit zur Wehr setzen. Hingabe statt Hype, lautet die Parole. Musik fernab eines bestehenden Marktes, gemacht für Liebhaber, für jene die Musikhören noch zelebrieren, für Verrückte...

Ihr drittes Album Uzlop, aufgenommen direkt auf Tape in der Cselley Mühle, Oslip erscheint Anfang 2016 digital und auf limitiertem Vinyl auf Gare du Nord Records, London und wird von einer UK/Europa Tour begleitet.

Chili and the Whalekillers
Die Band wurde im Sommer 2009 durch die Songwriter Chili Tomasson und Hjörtur Hjörleiffsson gegründet. Bis sich unter den Mitgliedern eine feste Formation herausbildete spielten Chili and the Whalekillers Konzerte in Salzburg und Island. Nach dem Release des ersten Albums The Tragic Tale of Julie and the Crying Clown folgten Konzerte auf der Biennale 2011 in Salzburg und erstmaliges Erscheinen in österreichischen Medien.

Im Frühling 2012 wurde in Salzburg das zweite Album The Banker on the Run veröffentlicht. Das Konzeptalbum, in dem sich die Band mit der Weltwirtschaftskrise befasste, wurde erneut positiv von den Medien aufgenommen.
2014 schaffte es die Gruppe mit dem gleichnamigen Titelstück ihres dritten Albums Turn überraschend bis auf Platz 3 der isländischen Charts

Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung des Albums ¨a dot in the sky¨(Mai 2015) meldet sich die isländisch/österreichische Band Chili and the Whalekillers wieder zurück. Was in der Zwischenzeit geschah: Furore in England (UK) während einer zweiwöchigen Tournee durch das Königinnenreich, ein Kaffee im BBC-Studio, nasse Schuhe in Liverpool (UK), eine Parkstrafe in London (UK), Sicherheitschecks am Flughafen München (D), Bloody Mary und Tee am Gangseitigem Sitzplatz, ein Autogramm kurz nach der Landung am Flughafen Keflavik (IS), die erste Show am Iceland-Airwaves, eine kleine Wohnung mit zwei Sofas, einem Bett und Teppich, eine kurze Probe in einer Garage in Reykjavik (IS), eine 4 Stunden Autofahrt über die Highlands nach Akureyri (IS) und jede Menge kraftvolle, charismatische Live-Performances. Chili schreit und reißt die Hände in die Höhe, Àrni geht in die Knie um Luft zu holen, Divad schlägt auf seine Trommelfelle ein, Hjörtur tanzt mit seiner Bassgitarre und Michi lacht. Die Menschen tanzen, klatschen, singen, weinen und küssen einander. Dieselgeruch und Reifendruckmessgeräte, Landschaften durch dreckige Fensterscheiben und auf Beifahrer_Innensitzen geschriebene Lyrik manifestierten sich in ihrer Musik. Ein neu gestalteter Sound, der sich hören lassen kann.
Nikolaus Wolf
Das Singer-Songwritertum hat ja gerade Hochkonjunktur, an noch so erdenklich dunklen Ecken sprießen talentierte Leute hervor und bringen Großartiges auf die Bühne. Ja, selbst in den idyllischsten Ecken Bayerns gibt es so welche, wie Nikolaus
Wolf, der sich ganz dem aktuellen Mundarthype und der Volks-Rock'n'rollerei entziehen und sich stattdessen lieber ganz ungeniert und ambitioniert an den großen Songwritern und Pop-Poeten zwischen Themse und Mississippi orientiert. So lebt Nikolaus Wolf sein Faible für Brit Pop, 60s und Neo Folk in vollen Zügen aus, seine Songs und eine außergewöhnliche Stimme erinnern an John Lennon, The Verve und Oasis, aber auch an eine Kollaboration von Black Rebel Motocycle Club mit Jose Gonzales oder Sixto Rodriguez. Die Debütplatte mit dem Titel "Rökki Zimt" erscheint 2016.


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