Jazz

Blue Bird Festival 2016


Mit
Coeur de Pirate (CAN)
Sarah Jaffe (US)
Moddi (NOR)
Ian Fisher (US/EU)
Rykarda Parasol (US)
Fenne Lily (UK)
Aldous Harding (NZ)
Alice Phoebe Lou (ZA)
I Have A Tribe (IRE)
und
Paul Roland (UK)
with Frenk Lebel

Sonnenschein und Badewetter sind überbewertet. Tatsächlich tanzt unser Herz beim Gedanken an den November, wenn der blaue Vogel der Glückseligkeit wieder im Porgy & Bess landet. Wir freuen uns, die ersten Artists ankündigen zu dürfen, die heuer beim Blue Bird Festival spielen werden!

Die Kanadierin Béatrice Martin hat sich den romantisch-verwegenen Künstlernamen Coeur de Pirate gegeben und wird ihm vollauf gerecht: ihre meist französischsprachigen Songs durchweht eine gewisse Wehmütigkeit, die aber nicht fragil, sondern durchaus selbstbewusst rüberkommt. Zum Blue Bird bringt sie brandneues Material mit!

Der norwegische Folkmusiker Moddi ist bekannt für sein politisches Engagement. Sein neues Album „Unsongs“ besteht aus Liedern, die irgendwann einmal verboten oder zensiert worden sind.

Wir freuen uns sehr, Rykarda Parasol zum zweiten Mal beim Blue Bird begrüßen zu dürfen! Ihre Themen sind Identität, Erfahrung, Verlust und Abenteuer, ihr Stil elegant und düster. Rykarda Parasol lebt in San Francisco und Paris.

Ian Fisher ist, so die Selbstbeschreibung, ein kleiner Mann mit einer großen Stimme, wohnhaft in Berlin, aufgewachsen auf einer Farm in Missouri, USA. Seine Songs sind so wie der Mann selbst: kurz, simpel und ehrlich. Er ist ein Country-Musiker des 21. Jahrhunderts, denn sein Country-Begriff kommt ohne eigenes Land aus.

Das Talent der erst 18jährigen Fenne Lily aus Bristol ist unüberhörbar. Ihre Debütsingle „Top to Toe“ hat in UK ganz schön eingeschlagen und klettert diverse Charts hinauf, die junge Musikerin wird in Radioshows und auf Festivals eingeladen.

Als gothic fairytales bezeichnet die Neuseeländerin Aldous Harding ihre Songs. Da geht es etwa um die Frage, ob das, was wir als melodischen Vogelgesang wahrnehmen, nicht vielleicht Schreie sind. Vergleiche mit den Folk-Ikonen Vashti Bunyan und Linda Perhacs ehren und sind durchaus ernst zu nehmen.

Der Brite Paul Roland ist Schriftsteller, Journalist und Musiker. Er hat seit den späten 1980ern vielbeachtete Alben gemacht, auf denen er Psychedelic Folk und Baroque Pop mitgeprägt, zum Teil miterfunden hat. Höchst poetische Text-Metaphern beziehen sich auf alte Zeiten und Mythen.


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