World Music

Blick Bassy


Es zirpt das Banjo, es groovt das Cello, eine Posaune steuert lustvoll raue Töne bei, und eine Stimme fliegt federleicht darüber: Einige Takte des Songs „Kiki“ machten die Tonspur zu einem Werbespot für Apples iPhone 6. Es war im Juni 2015, als sich damit der Bekanntheitsgrad von Blick Bassy beträchtlich steigerte. Daraufhin war in vielen Zeitungen und Blogs zu lesen, jenes Video habe das Leben des kamerunischen Sängers verändert. Aber: „MUSIC changed my life“ schreibt Blick Bassy an den Anfang seiner Biographie.

Bereits im zarten Alter von drei Jahren konnte man ihn im Kreise seiner Geschwister täglich singen hören, daheim in Mintaba, wo sein Vater eine Kirche gebaut hatte und mit dem Gesang der Kinder zum Gottesdienst gerufen wurde.

Ein anderer Ruf erreichte Blick Bassy, als er Mitte 20 war; der Sender Radio France International war auf ihn aufmerksam geworden, und wenig später entschloss er sich, nach Paris zu übersiedeln. Heute lebt er auf dem Land in Nordfrankreich. Blick Bassys Lieder – er singt in Bassa, einer der etwa 260 Sprachen von Kamerun - erinnern manchmal an Mississippi Blues (Skip James ist ein großes Vorbild), manchmal an Gypsy Swing und manchmal an klassische Chansons.


Vergangene Termine