Klassik

Bläserquintett hr-Sinfonieorchester


Es gibt eine starke Verbindung zwischen dem Montafon und der deutschen Metropole Frankfurt am Main. Nämlich in der Person von Jochen Tschabrun, der seit 1997 die Stelle des Soloklarinettisten im Frankfurter Radio Sinfonie Orchesters, kurz hr-Sinfonieorchester, inne hat, das übrigens als eines der besten Orchester der Bundesrepublik gilt. Jochen Tschabrun ist familiär mit dem Montafon verbunden, hat einen Teil seiner Studien am Vorarlberger Landeskonservatorium absolviert und auch mit dem Symphonierochester Vorarlberg gespielt. Für das Konzert bei den Montafoner Resonanzen in der Alten Kirche von Vandans hat er Bläserkollegen und –kolleginnen des hr-Sinfonierochesters mitgebracht, um mit ihnen die so feine Formation eines Bläserquintettes zu bilden. Es sind dies Stefanie Winkler, Flöte, Christian Lampert, Horn, José Luis Garcia Vegara, Oboe und Daniel Mohrmann, Fagott.

Die feststehende Besetzung eines Bläserquintettes hat in der Vergangenheit viele Komponisten inspiriert. Besonders viele Werke für diese Besetzung kommen vom Beethoven-Zeitgenossen Anton Reicha. Aber auch Komponisten unserer Zeit haben für Bläserquintett geschrieben, und das sind oft sehr originelle Werke, die die Möglichkeiten der Instrumente so richtig auskosten. So hören wir die Bagatellen von György Ligeti, einem der inspiriertesten Komponisten seiner Epoche, und vom höchst kreativen Luciano Berio. Eröffnet wird das Programm aber von Mozart, der dieses „Adagio und Allegro“ für eine mechanische Spieluhr schrieb.


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