Kunstausstellung

Black out - Arbeiten von Studierenden der TU Graz


In der Ausstellung im Haus der Architektur wird ein kleiner experimenteller Querschnitt zum Thema des „auf sich selbst gestellt seins“ gezeigt.

Im europäischen Raum steigt die Zahl der Arbeitslosen, der atypisch Beschäftigten, freien Dienstnehmerinnen, Heimarbeiterinnen, Teilzeit- und Kurzzeitbeschäftigten enorm. Kurzanstellungen, Selbstausbeutung, unsichere Vertrags- und Arbeitsverhältnisse etc. provozieren Zukunftsängste, Selbstzweifel und Perspektivenlosigkeit als Kehrseite dieser propagierten scheinbaren(?) Unabhängigkeit mit „freier“ Zeiteinteilung.

Für viele ist ein Überleben nur durch systematische Selbstausbeutung mittels schlecht bezahlter Teilzeitjobs möglich, und dies betrifft mittlerweile alle Berufs- und Ausbildungsfelder. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von Systemen und Technologien, die neue Freiheiten und Möglichkeitsräume mit sich bringen, aber auch zu einer Erhöhung unserer gesellschaftlichen Risiken führen.

Themenstellung der Seminare, Workshops und Übungen des Instituts waren die Auseinandersetzungen mit instabilen Verhältnissen.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 6. Mai, 19 Uhr, HDA, Ausstellungsdauer: 7. bis 11. Mai 2014, 10 bis 18 Uhr


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