Theater

Bitte nicht schiessen, das ist mein Mann


Eine klassische Dreiecksgeschichte in deren Verlauf sich das Dreieck aber immer wieder neu formiert.

Ein Feuerwerk witziger Dialoge und praller Situationskomik verspricht einen amüsanten Theaterabend!

Paris, Wintersonne scheint auf dürre Zweige, die Wellen der Seine glitzern zum Ufer herauf. Ein Nachmittag wie eine romantische Ouvertüre für einen Abend voller Zärtlichkeit und erfüllter Liebe...

Das findet auch Claude, obwohl ihm die „Zärtlichkeit und erfüllte Liebe“ heute einige Probleme zu bereiten scheint - jedenfalls seinen Terminkalender betreffend. Da hat er bereits erhebliche Schwierigkeiten alle seine Damenbekanntschaften zu koordinieren. Doch letztlich hat er sich wieder - in selbstloser Weise, versteht sich - zwischen all den Damen aufgeteilt.

Nun wartet er auf seine neueste Errungenschaft - Viola. Doch anstatt ihr erscheint Adolphe, Violas Ehemann. Mit einem Revolver. Und erklärt, er wisse, Viola sei Claudes Geliebte und er sei gekommen, um ihn zu töten.
Das Eintreffen Violas bringt weitere Komplikationen. Viola ist ein Naturereignis - etwas, wogegen man einfach nichts tun kann, das einen befällt wie eine Influenza, erfasst wie Sturmböen. Eine so starke Persönlichkeit, dass sie allein durch ihr Erscheinen die Pläne anderer Menschen hinfällig macht.

Als dann auch noch René, ein weiterer betrogener Ehemann dazukommt ist das Chaos perfekt und ein leicht desorientiert Polizeiinspektor ist mit der Situation völlig überfordert. Wer den Abend überlebt, bleibt bis zum Schluss offen...

Regie: Sissy Boran
Bühnenbild: Siegbert Zivny
Kostüme: Barbara Langbein

Mit: Christine Kolbábek, Felix Kurmayer, Victor Kautsch, Oliver Roitinger, Fritz Wickenhauser


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