Pop / Rock

Billy Idol


Billy Idol erblickte als William Broad am 30. November 1955 in Middlesex, England, das Licht der Welt. Nach einem Jahr Uni entschied er sich, lieber Musik zu machen und freundete sich mit Gleichgesinnten wie den Sex Pistols und Siouxsie Sioux an.

Der Wunsch, selbst im Rampenlicht zu stehen, mündete zunächst in der Gründung von Chelsea, wo er neben Mick Jones (später The Clash) und Brian James (später The Damned) Gitarre spielte. Doch schließlich wurde er Sänger der Punk Formation Generation X, die nach dem dritten Album Kiss me Deadly (1981) auseinander ging. Billy siedelte nach New York und brachte noch im gleichen Jahr eine EP mit dem Titel "Don´t Stop" heraus. Er unterschrieb bei Chrysalis und brachte mit seinem kongenialen Partner Steve Stevens sein erstes Soloalbum "Billy Idol" (1982) heraus.

Mit dem Nachfolge-Album "Rebel Yell" (1984) schließlich gelang ihm der internationale Durchbruch. Trotz des Erfolges des dritten Albums "Whiplash Smile" (1987) verließ Gitarrist Steve Stevens die Band. 1990 kam sein viertes und wiederum erfolgreiches Album "Charmed Life" mit der Hit-Single "Cradle Of Love" heraus, jedoch erlitt Billy zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einen schweren Motorrad-Unfall und entkam nur knapp dem Tod. Bis zur Veröffentlichung des fünften Albums Cyberpunk sollten daher drei Jahre vergehen. Nach einem witzigen Gastauftritt in der Komödie "The Wedding Singer" (1998) mit Adam Sandler und Drew Barrymore erschien 2001 eine umfassende Greatest Hits Compilation und Billy trat wieder mit Steve Stevens zusammen.

Daraus resultierte eine CD und DVD (2002), die wie erwartet überaus erfolgreich waren und zeigten, dass Billy Idol nichts von seinem Handwerk verlernt hat und sich nach wie vor als charmanter Entertainer erweist, der mit Abstand und einer gehörigen Portione Selbstironie über sein heftiges Leben auch lachen kann.


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