Pop / Rock · World Music

Bibb / Foster / Kennedy


Wenn Eric Bibb, Ruthie Foster und Harrison Kennedy zusammenkommen, treffen sich nicht nur drei Titanen der amerikanischen Bluesmusik. Es ist auch ein Gipfeltreffen der politischen Art. Denn alle drei Künstler brennen seit Beginn ihrer Karriere für einen großen Traum: den von einer besseren Welt, und den von der immensen Kraft der Musik.

„We have a dream“, rufen sie deshalb gemeinsam, und beziehen sich damit nicht nur auf Martin Luther Kings berühmte Rede vor dem Lincoln Memorial 1963. Damals wurde die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung ganz entscheidend unterstützt von Musikern wie Bob Dylan, Odetta und Sam Cooke oder den Staple Singers. Die Folk- und Blues-Bewegung nahm hier ihren Anfang, das politische Lied wurde zum ernstzunehmenden Genre, und ja: die Welt hat sich verändert.

Doch Bibb, Foster und Kennedy stehen auch für eine viel ältere Idee: die US-amerikanische Blues-Szene. Hier, in den aus Schweiß und Tränen geborenen Melodien der schwarzen Musiker der 1920er und 1930er wurzelt wohl nahezu jegliches politische Liedgut des nordamerikanischen Kontinents, denn Blues ohne darunter liegende gesellschaftspolitische Message ist schlechthin nicht vorstellbar.


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