Jazz · Singer-Songwriter

Beth Hart


Zweifellos gehört sie zu den eindrucksvollsten Stimmen ihrer Generation, die aus Kalifornien stammende Beth Hart. Dass sie Sängerinnen wie Billie Holiday und Janis Joplin verehrt, hört man ihr bis heute an.

Die 1972 in Los Angeles geborene Sängerin und Musikern Beth Hart besitzt eine der charismatischsten Stimmen der Gegenwart. Ihr Weg zum Blues und Jazz war verworren. Zunächst studierte sie klassisches Cello, wechselte dann zum Rock und zum Musical, wo sie die Rolle der Janis Joplin verkörperte. Auch im echten Leben ging Hart schon durch viele Feuer. Kein Wunder, dass sie Billie Holiday, Etta James und Janis Joplin, Ikonen schmerzvollen Gesangs, verehrt.

2011 war das Wendejahr ihrer Karriere. Gemeinsam mit dem Gitarrenvirtuosen Joe Bonamassa nahm sie das Coveralbum „Don´t Explain“ auf, das unter anderem mit grandiosen Interpretationen von Klassikern wie Tom Waits„Chocolate Jesus“ und Etta James „I´d Rather Go Blind“ aufwartete.

Dieser Erfolg färbte auch auf ihr eigenes Songwriting positiv ab. „Bang Bang Boom Boom“ ihr nächstes Soloalbum zeigte die einstige wilde Hexe der Rockmusik auf den Schienen von Blues und sogar Jazz. Eine neue Subtilität griff Platz. Etwa im nostalgisch schwelgerischen „Swing My Thing Back Around“, wo sie sich auf den Schwingen einer jubilierenden Brass-Section in überraschend mondäne Sphären verführen ließ.

Ihre Lieder erzählten zwar meist immer noch von den Schattenseiten des Lebens, ließen aber die Tür zum Glück stets angelehnt. Mit „See Saw“, ihrem nächsten Coveralbum mit Bonamassa, setzte sie ein weiteres Highlight mit souligen Lesarten von epochalen Songs wie „Strange Fruit“ und „A Sunday Kind Of Love“.

Das 2015 aufgenommene „Better Than Home“ zelebrierte positive Gefühle. Hart war mit bittersüßer Stimme endlich angekommen in den Sphären des Glücks.


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