Theater

Bertha von Suttner: An der Feigheit krankt die Welt


Die Burg Feistritz lädt am 6. Juni um 19.30 Uhr zu einer szenischen Lesung mit Klaviermusik anlässlich des 100. Todestages Bertha von Suttners in den Rittersaal. Es lesen: die beiden Schauspieler Susanne Eisenkolb und Christoph Schobesberger.

Wer war eigentlich diese wichtige Frau zur Zeit der Jahrhundertwende vor Ausbruch des ersten Weltkrieges? Bertha von Suttner, geboren am 18. Juni 1843 in Prag, gestorben am 21. Juni 1914 in Wien, hat den Friedensnobelpreis nicht nur erhalten, sondern auch angeregt, sie hat mit „Die Waffen nieder“ einen Welterfolg - einen „Millionenseller“ geschrieben, die österreichische und deutsche und ungarische Friedensgesellschaft gegründet und unermüdlich eine Union Europas, einen internationalen Schiedsgerichthof und zwischenstaatliche Verträge zur Beilegung von Konflikten mit friedlichen Mitteln gefordert
- eine außergewöhnlich charismatische, kämpferische, aber auch humorvolle Frau, die mit der Macht ihrer Persönlichkeit und ihres Wortes Europa verändert hat.

Die Veranstaltungsreihe „Spring Classics 2014“ auf Burg Feistritz widmet Bertha von Suttner am 6. Juni um 19:30 Uhr ein Porträt. Zu sehen und zu hören ist eine Begegnung mit dem Werk Bertha von Suttners und eine Annäherung an das Persönliche, an die beispielhafte und ungekannte Persönlichkeit hinter dem weltberühmten Namen. Susanne Eisenkolb, die auch das Konzept zu diesem Abend verfasst hat, und Christoph Schobesberger lesen und spielen aus ihren berühmten Werken. Die junge österreichische Pianistin Hemma Tuppy spielt dazu passend Klaviermusik aus der damaligen Zeit der Pariser Salonmusik.

Szenische Lesung zum 100. Todestag von Bertha von Suttner
Es lesen Susanne Eisenkolb und Christoph Schobesberger
Hemma Tuppy, Klavier

Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Konzertbesucher sind ab 18.30 zu Brot&Wein geladen.
Einzelkarten 24 Euro (15 Euro = Galerie). Kartenreservierung: info@burgfeistritz.com


Vergangene Termine