Diverses · Literatur

Berger, Bauer, Falk


Wolfram Berger liest Joe Berger, Wolfgang Bauer & Gunter Falk. Karlheinz Miklin spielt Saxophon.

Mit Joe Berger (1939-1991), Wolfgang Bauer (1941-2005) und Gunter Falk (1942-1983), hat Wolfram Berger drei Dichter im Programm, die für das Widerständige und Unangepasste der österreichischen Avantgarde seit den 1960er Jahren stehen.

„Bürgerschreck” Wolfgang Bauer war mit seinen Stücken „Magic Afternoon“ und „Change“ das literarische Aushängeschild einer Generation, die das Experiment mit der Form als nonkonformistische Attacke gegen das Establishment zu schätzen verstand.

Auch bei Joe Berger überdeckt bisweilen das Image des Autors sein facetteneiches Werk, das am eindruckvollsten in Märchen und Krimis zur Geltung kommt. Durch aktionistische Auftritte galt er als eine der schillerndsten Figuren der Wiener Künstlerszene der 70er und 80er Jahre.

Gunter Falk galt als intellektueller Motor der Grazer Gruppe aus dem Umkreis des Forum Stadtpark und der Zeitschrift „manuskripte“, seine Prosaminiaturen und Gedichte bestechen durch ihre konzeptionelle Strenge ebenso wie durch ihren lapidaren Witz.


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