Jazz

Benny Golson & Oliver Kent Trio


Wenn Benny Golson in Wien in die U-Bahn einsteigt, wird ihm kaum jemand seinen Sitz anbieten – der am 25.1.1929 in Pittsburgh geborene Tenorsaxophonist und Komponist sieht aus wie ein vitaler Frühfünfziger – und für den steht man nicht auf. Ebenso jugendlich wirkt er auf der Bühne – lebendig, voller witziger Stories und einem stupenden Einfallsreichtum wechselt er in seinem Repertoire von seinen zu Standards gewordenen, herrlichen Eigenkompositionen (Blues March, Along Came Betty, Remembering Clifford) zu den unvergeßlichen Werken der Konkurrenten von Count & Duke oder Gershwin & Berlin.

Und wenn man sich davon überzeugen will, wie wenig sich Benny in den letzten 56 Jahren verändert hat, dann kann man auf einem der wenigen im JAZZLAND befindlichen "Fremdbilder" (am Weg zum "Örtchen" auf der linken Wand) "A Great Day in Harlem" aus dem Jahre 1958 den jungendlichen Benny in der obersten Reihe direkt neben seinem Freund und Kollegen Art Farmer bewundern. Gemeinsam mit einer großen Anzahl von eingefleischten Golson-Fans freuen sich Oliver Kent p, Johannes Strasser b und Joris Dudli dm auf die so wie immer viel zu "kurze" Woche mit dem Meister.


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