Klassik

Bennewitz Quartett


Bedrich Smetana: Streichquartett Nr.2 d-moll
Josef Suk: Meditation über einen alten tschechischen Choral „St.Wenceslas“, op.35a
Bohuslav Martin?: Streichquartett Nr.3
Antonin Dvo?ák: Streichquartett Nr.10 Es-Dur, op.51, „Slawisches“

Für die Musiker, die sich 1998 an der Academy of Performing Arts in Prag gefunden und nach dem renommierten tschechischen Geiger Antonin Bennewitz (1833-1926) benannt haben, spielt der Gedanke der
Homogenität eine wichtige Rolle – das haben sie auch auf ihrer Homepage formuliert: „Für uns ist es eine Herausforderung, vier unterschiedliche Ansichten zu verbinden und aus ihrer Verschmelzung
ein originelles Ergebnis zu gewinnen. Nur auf diese Weise entsteht nämlich Musik mit vielen Farb- und Klangverwandlungen, die sie stets frisch und lebendig machen.“
Von 2002-2004 studierten sie in Madrid bei Rainer Schmidt vom Hagen Quartett; danach unterrichtete sie der große Pädagoge Walter Levin vom früheren La Salle Quartett an der Musikakademie Basel – wo das Bennewitz Quartett zugleich bereits selbst als „Quartet in residence“ lehrte. Schon während der Studienzeit sammelte das Ensemble erste Auszeichnungen, zu denen unter anderem das Laureate der Kammermusikgesellschaft
der Tschechischen Philharmonie, das Diplom der spanischen Königin für das beste Kammermusikensemble 2002/2003 sowie zwei Sonderpreise beim ARD-Musikwettbewerb 2004 gehörten.
Ein Jahr später folgte der 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka. 2008, zum zehnjährigen Bestehen, beschenkte sich die tschechische Formation schließlich mit dem 1. Preis
beim renommierten Borciani-Wettbewerb in Italien. In der Saison 2011/ 2012 debütierte das Quartett im Salle de Conservatoire in Brüssel, in der Alten Oper Frankfurt, sowie bei den Salzburger Festspielen, Auftritte in der Philharmonie Essen, Théatre des Champs-Elysées Paris, De SingleAntwerpen, The Frick Collection New York.


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