Jazz

Ben Williams Quintet


Wie so viele Jazzmusiker seiner Generation legt sich Williams keine stilistischen Grenzen auf, sondern verarbeitet unterschiedlichste Einflüsse. Von Funk über hypnotische westafrikanische Grooves bis hin zum Soul-Jazz.

Bassisten mögen ja schon geraume Zeit der Rolle des reinen Rhythmusknechts entwachsen sein. Doch wirklich ins Rampenlicht schaffen es immer noch nur absolute Ausnahmetalente. Ein solches ist, da sind sich die Fachleute einig, der 30-jährige Ben Williams aus Washington, der 2009 den Bassisten-Wettbewerb des Thelonious Monk Institute gewann. Seine Kompositionen haben allemal das Zeug, eines Tages den Katalog der Jazzstandards zu bereichern. Wie so viele Jazzmusiker seiner Generation legt sich Williams keine stilistischen Grenzen auf, sondern verarbeitet unterschiedlichste Einflüsse. Von Funk über hypnotische westafrikanische Grooves bis hin zum Soul-Jazz.

Coming Of Age ist das zweite Album des international gefeierten Bassisten Ben
Williams als Bandleader. Sein neues Werk reflektiert seine vielfältigen musikalischen Interessen, wie
auch sein beständiges Wachstum als Musiker, Improvisator und Komponist. "Es ist eine Fortsetzung des Albums State of Art in vielerlei Hinsicht ", sagt Williams, um jedoch zu ergänzen: "spiegelt meine neue Musik besser, wo ich mich aktuell auf meiner Reise befinde. Ich bin als Komponist gereift und bin nun besser in der Lage, meine Ideen meinen Fans und hoffentlich einem neuen Publikum zu vermitteln."

Der Veröffentlichung von State of the Art von Concord Records im Jahr 2011 folgt nun 2015 Coming of Age. Williams Karriere als Musiker bezieht ihre Dynamik aus der wachsenden Erkenntnis, dass er einer der wichtigsten neuen Stimmen der zeitgenössischen Musik darstellt. Im Jahr 2005 erzielte er den ersten Platz in der Jazz-Kategorie des Wettbewerbs der International Society of Bassists und gewann vier Jahre später, 2009, die Thelonious Monk International Bass Competition. Williams wurde darüber hinaus im Zuge der 16th Annual Jazz Journalist Association Jazz Awards als Upcoming Artist ausgezeichnet. 2013 folgten die nächsten Anerkennungen seines Talents, als er den 61st Annual Down Beat Critics Poll Award als Rising Star in der Kategorie Bass erhielt; wie auch den Michigan State University Young Alumni of the Year Award.
Ben Williams hat sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Er gründete und tourte mit seiner eigenen Band, "Ben Williams and Sound Effect" im Jahr 2011. In seiner bisher relativ kurzen Karriere arbeitete Williams bereits mit einer Reihe von historisch namhaften und wichtigen Künstlern wie George Benson, Terence Blanchard, Benny Golson, Herbie Hancock, Stefon Harris, Wynton Marsalis, Pat Metheny und Jacky Terrasson.
2013 war ein besonderes Jahr für Williams. Er wurde von Concord Records als Teil des "rising star project" vorgestellt und gewann als Mitglied der Pat Metheny Unity Band einen Grammy für das beste Instrumental Jazz Album. Williams ist auch auf Methenys neuester Aufnahme, „Kin“, und fährt fort sich seine Sporen zu verdienen.
"Coming of Age“ ist ein Spiegelbild meines Wachstums nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch. Dieses neue Material stellt die Veränderungen in meinem Leben nach innen und außen hin dar. Es ist auch ein Statement dafür, wie meine musikalische Generation gewachsen ist, und wie ich und meine Kollegen als Individuen und auch als Gemeinschaft sich entwickelt haben. "


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