Pop / Rock

Belle and Sebastian + Naked Lunch


Beständig gute Alben liefern Belle And Sebastian seit 1996 ab. Damals trafen sich der arbeitslose Sänger und Songwriter Stuart Murdoch und der Bassist Stuart David in einem staatlich geförderten Musikkurs und begannen, gemeinsam zu komponieren. Schnell gesellten sich weitere Freunde dazu, bald entlieh man einem Kinderbuch den Bandnamen und residiert seitdem im Olymp des Indie-Pop.

Dass diese Band mehr ist als die Summe ihrer Teile, bemerkte man spätestens, als die Sängerin und Cellistin Isobel Campbell 2002 die Band verließ, um fortan u. a. mit Mark Lanegan Platten zu veröffentlichen. Die Post-Isobel-Alben "Dear Catastrophe Waitress" (2003) und "The Life Pursuit" (2006) werden zu den erfolgreichsten in der bisherigen B&B-Bandhistorie. 

Nach einer vierjährigen Pause meldeten sich die Schotten zurück. "Write About Love" war dabei nicht nur Albumtitel, sondern Programm, alle Songs handeln vom wohl wichtigsten Thema des Lebens. Eines der Highlights ihres achten Studioalbums war dabei sicher das Duett mit der amerikanischen Jazz-Soul-Sängerin Norah Jones.

Heuer folgte mit "The Third Eye Centre" eine Art „Rest-Of“ der schottischen Pop-Großmeister - eine Kollektion aus Raritäten, Sammlerstücken und Non-Album-Tracks. Die Tracks stammen allesamt aus den Aufnahmesessions zu den Alben "Dear Catastrophe Waitress" (2003), "The Life Pursuit" (2006) und "Write About Love" (2010).

Diesen Sommer sind die Belle And Sebastian zum ersten Mal unter freiem Himmel in Wien zu bewundern!
www.belleandsebastian.com

Mit „Songs For The Exhausted“ (2004) haben sich Naked Lunch, 1991 in Klagenfurt/Österreich gegründet, ein künstlerisches Plateau geschaffen, von dem aus sie seither musikalisch und inhaltlich weitergehen.
Es folgten „This Atom Heart Of Ours“ (2007) und „Universalove“ (2009), die preisgekrönte Arbeit (Max Ophüls Preis) mit Filmregisseur Thomas Woschitz, der es gelang, Musik und Film gültig und neu miteinander zu verbinden. „All Is Fever“ nun ist das denkbar beste Album, das Naked Lunch an diesem Punkt ihrer Geschichte machen konnten. Abermals haben sich diese wagemutigen Wahnsinnigen im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens von dem, was vorher war, gelöst, hatten den Mut, nach dem langen Verfolgen der Spur eines stillen, reduzierten Albums dieses komplett zu verwerfen, nicht zuletzt aus tätigem Misstrauen zur Singer/Songwriter-Form.
Mit Verbündeten wie Olaf Opal oder Gustav schöpfen Naked Lunch bei „All Is Fever“ aus dem Vollen, denken über Grenzen oder Definitionen von Indiemusik, europäischem Kunstlied, Ballade, Pop, gebrochenen humanistischen Hymnen und elektronisch unterlegtem Todes-Soul nicht einmal mehr nach. Sie geben jedem Lied, was es braucht, sind dabei zugänglich und zärtlich wie nie zuvor, machen Zeit und Geschichte spürbar, die in den Songs steckt.
www.nakedlunch.de/


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