Theater

Belisario



Tragedia lirica in drei Akten (1836)
Musik von Gaetano Donizetti
Libretto von Salvadore Cammarano
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuproduktion des Theater an der Wien

Mit der Rolle des Belisario schuf Donizetti eine Paradepartie für Bariton, der, obwohl er ein siegreicher Feldherr ist, weniger als potenter Held, sondern mehr als ein verzweifelter Mensch dargestellt wird. Das Werk schildert die glücklose Ehe von General Belisario mit Antonia, die den Gatten an den Feind verrät und zu spät ihre Schuld einsieht – Belisario stirbt, ohne ihr verziehen zu haben. Die Partitur zeigt Donizetti als versierten Könner, er stattet die Partien mit einfallsreichen Melodien und außergewöhnlich virtuosen Passagen aus und verschränkt Ensembles, Bühnenmusik und Chortableaux mitreißend miteinander. Der Beifall bei der Uraufführung 1836 war groß, Belisario wurde in ganz Europa gespielt, geriet dann aber nach 1900 in Vergessenheit und gilt trotz einer Donizetti- Renaissance in den letzten Jahren immer noch als Neuentdeckung.

Die anspruchsvolle Rolle des Titelhelden übernimmt Roberto Frontali, der am Theater an der Wien zuletzt den Macbeth in Verdis gleichnamiger Oper verkörperte. Als seine intrigante Frau Antonina debütiert die italienische Sopranistin Carmela Remigio. Ebenfalls erstmals zu erleben ist Iryna Zhytynska als Irene. Die Tenorpartie des Alamiro, der die berühmte Arie „Trema Bisanzio! – Zittere Byzanz!“ singt, übernimmt Paolo Fanale, weiters dabei: Rainer Trost und Stefan Cerny. Das ORF Radio Syphonieorchester Wien wird von der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv, die bereits Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans mit großem Erfolg am Theater an der Wien dirigierte, geleitet. Es singt der Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner).


Aktuelle Termine

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