Theater

Belgrader Trilogie


Biljana Srbljanovic beschreibt in drei Szenen, die alle in einer Silvesternacht Anfang der neunziger Jahre spielen, sehr unterschiedliche Exilantenschicksale. Es sind Geschichten junger Menschen, die emigriert sind, um der Einberufung in die Armee zu entgehen bzw. sich der nationalistischen Machtpolitik in ihrem Land zu entziehen.

Sie haben ihr Lebenszentrum verloren und in der Fremde (in Prag, in Sidney, in Los Angeles) müssen sie erfahren, daß sich ihre Hoffnungen und Träume nicht erfüllen.

In der Produktion der Schaubühne GRAZ werden diese Emigranten hauptsächlich von in Graz lebenden KünstlerInnen aus Ex-Jugoslawien gespielt. Und es geht nicht um die unmittelbaren "Kriegsfolgen" für diese Menschen, sondern um eine teils sehr persönliche Bestandsaufnahme des Außerhalb-der-Heimat-Lebens – 18 Jahre nach dem Kriegsende. Und um den Blick von außen auf die Entwicklungen in dem Land Serbien, das wieder einmal um seinen Platz in Europa kämpft.

Mitwirkende:

Irina Karamarkovic
Felix Krauss
Boris Mihaljcic
Mirjana Milosavljevic
Kolja Radenkovic
Nevenko Bucan
Vlado Vesic
Jula Zangger

Regie: Christian M. Müller

www.schaubuehnegraz.at

Info-Website: www.schaubuehnegraz.at


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