Theater

Bei Einbruch der Dunkelheit


Zum 70. Geburtstag von Peter Turrini zeigt die Burg sein autobiographisch gefärbtes Stück über Kärnten, Kunst und Konvention, Selbstsucht und -überschätzung, politische und künstlerische Ignoranz, Wahrheit und Verstellung.

Auf dem Kärntner Landgut seiner Schwiegermutter hält der exzentrische Komponist Philippe gemeinsam mit seiner Frau Claire Hof. Als Gäste haben sich ausgewählte Jungtalente eingefunden und Alois, ein Bub aus dem Dorf, dessen Gedichte Philippe tief beeindrucken. Man pflegt kunstsinnige Konversation, die zuverlässig nirgendwo hinführt; umso geschliffener sind dafür die gegenseitigen verbalen Verletzungen – es wird schonungslos provoziert, erniedrigt und beleidigt.

Nur Claire, die gemeinsam mit dem Familienanwalt zielstrebig an der Entmündigung ihrer Mutter arbeitet, verlangt es nach Gemeinschaft. Sie schlägt wiederholt ein „Spiel für Erwachsene“ vor: Sobald die Dunkelheit über den Garten hereinbricht, darf jeder der sein, der er schon immer sein wollte, das, wonach er sich in seinem Innersten sehnt.

Besetzung:

Die Gräfin, läßt sich mit "Frau Schwarz" ansprechen
Barbara Petritsch

Ihre Tochter, nennt sich "Claire"
Dorothee Hartinger

Der Mann ihrer Tochter, Komponist, nennt sich "Philippe"
Markus Meyer

Der Anwalt der Familie, Dr. Meier-Waldhof
Falk Rockstroh

Die Haushälterin Elisabeth Ratschnig, von allen "Else" genannt
Elisabeth Augustin

Ein Lyriker als Gast, nennt sich "Vinzenz"
Sven Dolinski

Ein Maler als Gast, nennt siche "Giuseppe"
Laurence Rupp

Regie: Christian Stückl

Bühne und Kostüm: Stefan Hageneier

Musik: Tom Wörndl

Licht: Friedrich Rom

Dramaturgie: Florian Hirsch


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