Alte Musik · Klassik

Barockes Bouquet


Dorothee Oberlinger (Blockflöte)
Alfredo Bernardini (Oboe)
Hiro Kurosaki, Mauro Spinazzè (Violine)
Marco Testori (Violoncello)
Vittorio Ghielmi (Viola da Gamba)
Florian Birsak (Cembalo)

Alessandro Scarlatti (1660–1725)
Concerto für Blockflöte, 2 Violinen und B. c. a-Moll

Johann Philipp Krieger (1649–1725)
Präludium und Ricercare a-Moll aus der „Anmuthigen Clavier-Übung“

Dietrich Buxtehude (um 1637–1707)
Triosonate für Violine, Viola da Gamba und B. c. A-Dur op. 2/5 BuxWV263

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Fantasie für Flöte h-Moll TWV 40:04 (transponiert nach d-Moll)
Concerto für Blockflöte, Viola da Gamba, Streicher und B. c. a-Moll TWV 52:a1

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Sonate d-Moll op. 1 Nr. 8 HWV 367a
Sonate für Oboe und B. c. F-Dur HWV 363a

Domenico Scarlatti (1685–1757)
Sinfonia für Oboe, Streicher und B. c. G-Dur

Johann Georg Pinsendel (1687–1755)
Sonate für Violine und B. c. g-Moll

Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712)
Präludium und Fuge für Cembalo F-Dur

Georg Friedrich Händel war ein neunjähriger Knabe, als er in seiner Geburtsstadt Halle auf Empfehlung seines Onkels Johann Philipp Krieger zum Unterricht beim Musikdirektor Friedrich Wilhelm Zachow kam. Mit 16 hatte sich die Begabung Händels schon weit herumgesprochen und Georg Philipp Telemann kam extra nach Halle, um den jüngeren Musikerkollegen kennenzulernen. Mit 18 begab sich Händel zum Lübecker Altmeister Dietrich Buxtehude. Mit 22 eroberte Händel Italien. In Rom scheint er sich sogar auf ein Wettspiel an den Tasten mit dem gleichaltrigen Domenico Scarlatti eingelassen zu haben. Bei Scarlatti fiel der Apfel überhaupt nicht weit vom Stamm: Der Sohn von Alessandro Scarlatti wuchs inmitten von Opern und Konzerten auf. Beziehungen der großen spätbarocken Meister zu ihrer Vätergeneration, aber auch ihre gegenseitige schöpferische Befruchtung, kommen in Kammer- und Konzertmusik zum Ausdruck. Da werden farbenfrohe italienische Stilelemente aufblühen und in Sonatenkunst von deutscher Komponistenhand weiterwachsen, da wird der „Stile Fantastico“ der Buxtehude-Epoche in die atemberaubenden Fantasien Telemanns übergehen.
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