Diverses · Sport

Barfussfussballturnier


Am 30. August 2015 wird gekickt und zwar OHNE Schuhe – wie in Burundi!

Die Football Helps Foundation startet am Fußballplatz beim Don Bosco Haus in Hietzing Wiens erstes Barfußfußballturnier. Die Organisation macht damit auf Burundis Kinder aufmerksam und sammelt Spenden für das Projekt „Football Helps“.

„Viele Kinder, die bei dem Projekt „Football Helps“ in Burundi teilnehmen, können sich keine Fußballschuhe leisten und müssen barfuß spielen. Um Aufmerksamkeit für diese Situation zu erzeugen, haben wir Wiens erstes Barfußfußballturnier organisiert“, erzählt Nadja Hala, Initiatorin und Organisatorin der Football Helps Foundation (FHF).
Neben öffentlicher Aufmerksamkeit sollen im Rahmen der Veranstaltung auch Geld- und Sachspenden für das laufende Projekt in Burundi gesammelt werden.
Neben den Bewerben rund um Fußball wird es zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche geben, kulinarische Spezialitäten aus Afrika und umfassende Informationen zum Projekt Football Helps Foundation. Der Reinerlös der Anmeldegebühren sowie der Einnahmen durch das Buffet kommen dem laufenden Fußballturnier in Burundi, welches Anfang August 2015 gestartet ist, zu Gute.

Anmeldefrist bis 23. August 2015
Noch bis 23. August 2015 können interessierte Barfußballer sich mit ihrer Mannschaft oder als Einzelpersson anmelden unter: [email protected]
Hard-Facts zur Teilnahme
5 - 8 Personen pro Mannschaft
Anmeldegebühr: 30 Euro pro Mannschaft bzw. 6 Euro pro Person (je ein Essens- und Getränkcoupon pro Spieler inklusive)
am Kleinfeld
ein Spiel dauert 2 x 6 Minuten
Turnierbeginn: 12:30 Uhr
Austragungsort: Fußballplatz hinter dem Don Bosco Haus (St. Veitgasse 25, 1130 Wien).

Football Helps Foundation
Rivalitäten zwischen den beiden größten ethnischen Gruppen, Hutu und Tutsi, können in der östlichen Region Afrikas bis ins frühe 20ste Jahrhundert zurückverfolgt werden. Unzählige gewalttätige Auseinandersetzungen führten schließlich in Burundi 1993 zum Bürgerkrieg. Die Folgen des Krieges, Misstrauen und Rivalität sind heute in der Gesellschaft noch spürbar. Kinder wachsen auf in einem Umfeld, das durch Stereotype und Vorurteile zwischen den ethnischen Gruppen bestimmt ist. Soziale Instabilität, die sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes auswirkt, ist die Folge daraus.
Football Helps Foundation setzt genau an dem Punkt an wo soziale Konflikte entstehen und sorgt für ein friedvolles Miteinander und Aufklärung: Zweimal im Jahr organisiert der Verein eine fünfmonatige Fußball-Meisterschaft für Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Der
Sportsgeist im Mannschaftssport verändert die Wahrnehmung der Jugendlichen – weg von Rivalität und Stereotypen, hin zu Mannschaftsgeist und gegenseitigem Respekt.
Gemeinnützige Arbeit und Workshops bringen Extrapunkte
Alle Teams können im Rahmen der Meisterschaft Zusatzpunkte erhalten. Mannschaften, die ausrücken um Straßen oder Kanäle zu reinigen erhalten Extrapunkte. Jugendliche schaffen sich dadurch selbst ein sauberes Umfeld, gleichzeitig beugt es Krankheiten wie Malaria vor. Auch die Teilnahme an Workshops zu verschiedenen Themen wie AIDS, Bildung, Umwelt oder Kunst wird mit Extra-Spielpunkten belohnt.
Football Helps Foundation setzt damit bei den Entscheidungsträgern von Morgen an. Wenn Vorurteile durchbrochen werden, Freundschaften über soziale Strukturen hinweg entstehen und die Gesellschaft kritischer wird, besteht weniger Potential für politische Propaganda.


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