Literatur · Theater

Barbi Markovic - Superheldinnen


Jeden Samstag treffen sich drei Superheldinnen im heruntergekommenen Café Sette Fontane zu einer Arbeitssitzung: Mascha, die mutige Stütze der Gruppe, Direktorka, unerfahren, aber experimentierfreudig, und Marijas Enkelin mit dem dehnbaren Gewissen und der Rache im Blut. Sie verfügen über dunkle, chaotische Kräfte, bringen Gerechtigkeit in die Vorstädte und planen vergeblich ihren Aufstieg in den Mittelstand. „Blitz des Schicksals“ und „Auslöschung“ sind ihre Waffen, mit denen bereits Großmutter Marija ein ganzes Land destabilisierte. Nach gescheiterten Auftritten und schmerzhaften Lehrzeiten in Berlin, Belgrad, Sarajevo und anderen Städten triumphieren die Superheldinnen im bösesten aller Happy Ends.

Barbi Markovic, geb. 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in Belgrad und in Wien, wo sie seit 2009 lebt; Lektorin im Belgrader Rende-Verlag, wo 2006 ihr erstes Buch Izlaženje erschien – mit der deutschen Übersetzung Ausgehen (Suhrkamp, 2009) machte sie als Popliteratin einer neuen Generation Furore. Superheldinnen ist der erste Roman, den Barbi Markovic teilweise auf Deutsch und teilweise auf Serbisch (Übersetzungen von Mascha Dabic) geschrieben hat.


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