Literatur · Theater

Barbara Frischmuth - Die Klosterschule


Barbara Frischmuths Prosadebüt von 1968 ist jünger denn je; es löst die schwierige Frage nach der Beschreibbarkeit von Institutionen durch die ironische Ausstellung von deren sprachlicher Verfassung.

Reihe: Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
Lesung: Barbara Frischmuth aus "Die Klosterschule" (1968)
Vortrag: Karl Wagner
Anschließend Gespräch mit Klaus Kastberger

Barbara Frischmuths Prosadebüt von 1968 ist jünger denn je; es löst die schwierige Frage nach der Beschreibbarkeit von Institutionen durch die ironische Ausstellung von deren sprachlicher Verfassung. In den Sprachmustern, die durch das Ich hindurchgehen, steckt Obrigkeit, wie Handkes geflügeltes Wort zu Jonkes Geometrischer Heimatroman lautet. Derart wird auch eine Epoche sichtbar, in der die österreichische Literatur, von Graz aus, internationale Anerkennung (wieder)erlangte. (Karl Wagner)

Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee, wo sie heute wieder lebt. Mitglied des Forum Stadtpark, seit 1967 freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Zuletzt: Der unwiderstehliche Garten. Eine Beziehungsgeschichte (Aufbau 2015).

Karl Wagner, geboren 1950 in Steyr. Germanist (Universitäten Wien und Zürich, 2015 emeritiert). Zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Anlässlich des 75. Geburtstages der Autorin am 5. Juli 2016.


Vergangene Termine

  • Do., 22.09.2016

    19:00

    Eintrittspreise (wenn nicht anders angegeben): € 6,- Vollpreis bzw. € 4,- ermäßigt. Karten erhalten Sie ausschließlich an der Abendkassa. Reservierte Karten sind spätestens bis 25 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkassa abzuholen.

    Dieser Termin hat bereits stattgefunden.