Jazz

Barbara Dennerlein



Barbara Dennerlein kann mit Fug und Recht als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazzexport bezeichnet werden.

Ihre knapp 30 Tonträger, die sie mit dem Who is who der internationalen Jazzszene einspielte (Randy Brecker, Roy Hargrove, Bob Berg, Dennis Chambers, Ray Anderson…) wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht, ihre CD „Take Off“ (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Ihr einzigartiges, wie virtuoses Basspiel mit den Fußpedalen brachte ihr seit Jahren erste Plätze in Critics Polls amerikanischer Jazzmagazine. Mit ihrer Formation „Bebap“ sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert. Der Name „Bebap“ spielt mit Be Bop und Barbara, weist auf etwas Eigenes hin, für das es keinen etablierten Begriff, keine Schublade gibt. Barbara weiß um die Werte der Tradition und sie ist im modernen Jazz, im Hier und Jetzt zu Hause. Die Grooves der Jugendkultur sind ihr ebenso vertraut wie die Hörerfahrungen einer Generation, die mit dem Hammond Orgel Boom in den fünfziger Jahren aufgewachsen ist.

Zweifelsohne zählt sie zu den Hauptprotagonisten ihres Instruments einer neuen Jazzgeneration, die es versteht die Möglichkeiten der Hammond B3 voll auszuschöpfen und dabei klanglich einen eigenständigen Stil zu entwickeln, der sie als Jazzmusikerin unverwechselbar macht. Bei den 38.Annual Jazz Station Awards/The Best Jazz of 2016 wurde Barbara Dennerlein zur Nr.1 in der Katergorie Orgel gekürt. Sie zählt damit zu den Top Künstlern in diesem Jahr zusammen mit Ron Carter, Steve Gadd, Randy Brecker oder Pat Metheny, um nur einige zu nennen.