Tanz

Ballet National de Marseille - Elegie


Olivier Dubois gilt spätestens seit seiner Revolutions-Trilogie als der neue Wilde in der französischen Tanzszene. Élégie – sein neuestes Werk – führt in eine Welt tiefer Emotionen und visueller Illusionen. Dialog mit dem Jenseits und aller geschöpflichen Endlichkeit (nach Rilkes Duineser Elegien).

Eine Klage, die traurigen Gesänge der Engel [...] dieser melancholischen Wesen, "das Wesen, das von der Anerkennung einer höheren Ebene der Realität im Unsichtbaren zeugt". Es ist die Erfahrung der Schöpfung [...] – beschädigtes Ich! Zähmt diese dunkle Magma. Nichts. Klaffende Offenheit oder wildes Überleben, ich bin das Opfer meines eigenen Messers, ich öffne die Wunde und sehe wie meine Welt überflutet wird. Ich bin der Engel, der geboren wird, herausgegossen, dann umgedreht, von der Nacht verschluckt, die ihre Dunkelheit über alles ausbreitet.

Ich sehe es wie einen Versuch, den Dialog im Jenseits, eine Gnadenfrist [...] wie der Schwindel erzeugt vom verrückten Horizont, die Verrückten, der Künstler mit der Achse seiner Sterblichkeit konfrontiert, seiner menschlichen Endlichkeit. (Olivier Dubois)

Eine Koproduktion des COD/Compagnie Olivier Dubois. In Zusammenarbeit mit Marseille-Provence 2013, Europäische Kulturhauptstadt.

Choreographie: Olivier Dubois; Ballet National de Marseille


Vergangene Termine