Literatur

Bajram Haliti, Julius Horvath u.a.: Roma am Balkan und im Burgenland


Am 8. April findet in Erinnerung an den ersten internationalen Roma-Kongress in London 1971 jährlich der Internationale Roma-Tag statt – heuer erstmals auch in Salzburg (am 9. April ab 17 Uhr in der ARGEKultur). Und auch das diesjährige Festival „Europa der Muttersprachen“ widmet sich im Literaturhaus Salzburg ebenfalls Geschichte und Geschichten der Roma und Sinti: in mehreren Veranstaltungen und Ausstellungen (Bilder von Ceija Stojka sind von Mai bis Juli zu sehen).

Bei der Midissage „Beim Erinnern vergessen“ am 11. April geht es gleich um zwei Ausstellungen von 1. bis 28. April im Literaturhaus: Die Schau „Die Hölle von Jasenovac“ thematisiert den Genozid an Roma und Sinti, Juden und Slawen auf dem Balkan – im KZ Jasenovac. Dazu spricht der Präsident der internationalen Roma-Union Bajram Haliti aus Belgrad.

Danach sprechen Martin, Julius, Paul und Emmerich Gärtner Horvath über Roma im Burgenland. Ihre Zeitzeugen-Dokumentation „Auf den Spuren der Vergangenheit“ erzählt über die Lebensgeschichten der Zeitzeugen-Dokumentation "Mri Historija – Meine Geschichte" von der Ausgrenzung der Roma und Sinti in Österreich, die auch nach 1945 nicht aufgehört hat – bis im Februar 1995 in Oberwart eine Rohrbombe vier Roma tötete.


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