Alte Musik · Klassik

Bach Consort Wien


Vidala - Eine musikalische Spurensuche durch die Alte und die Neue Welt. Eine Spurensuche, die zwei Welten – die argentinische Volksmusik und die europäische Barockmusik – gegenüberstellt, Gemeinsamkeiten feststellt und Einflüssen bis nach Afrika nachgeht

ANTONIO VIVALDI (1678–1741) Concerto per la solennità di S. Lorenzo für zwei Oboen, zwei Flöten, zwei Violinen, Fagott, Streicher und Basso continuo C-Dur, RV 556a (vor 1726) GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685–1759) Concerto grosso (Alexander’s Feast) C-Dur, HWV 318 (1736) ANTONIO VIVALDI Concerto für Violine, zwei Oboen, zwei Hörner, Fagott, Streicher und Basso continuo F-Dur, RV 568 (vor 1726) - Pause - ANTONIO VIVALDI Concerto für vier Violinen, Streicher und Basso continuo h-moll, RV 580, aus: L’estro armonico, op. 3, Nr. 10 (1711) Concerto in due cori für vier Flöten, vier Violinen, Orgel, Streicher und Basso continuo A-Dur, RV 585 (ca. 1708) GEORG FRIEDRICH HÄNDEL Concerto a due cori Nr. 2 F-Dur, HWV 333 (1747–48) Gegründet im Jahre 1999, hat sich das Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky rasch zu einem der wichtigsten Barockensembles Österreichs entwickelt. Neben regelmäßigen Auftritten im Wiener Musikverein ist das Ensemble auf den wichtigsten Konzertbühnen Europas gern gesehen. Hochkarätige Solisten, etwa Bernarda Fink und Christophe Coin, sind eng mit dem Bach Consort Wien verbunden.

Seinem kammermusikalischen Gründungsgeist ist das Bach Consort Wien bis heute treu geblieben, selbst in größeren Werken bleibt jedes Ensemblemitglied individuell erlebbar. Die Besetzung wird konsequent nach dem Motto "so klein wie noch sinnvoll" ausgewählt.

Vor allem in der intensiven Auseinandersetzung mit den Werken Johann Sebastian Bachs hat das Ensemble seine spezifische Sprache und Anspruch gefunden. Zudem prägt die Forschungsarbeit des Ensembleleiters Rubén Dubrovsky über die Beziehung zwischen traditioneller lateinamerikanischer Musik und europäischer Barockmusik die rhythmische Qualität des Ensembles.

Ein wichtiger Aspekt der Ensembletätigkeit ist die Neuentdeckung von Werken bedeutender Barockkomponisten. So hat das Bach Consort Wien im Fux-Jahr 2010 Johann Josef Fux´ Oratorium "Christo nell orto", im Rahmen der Festivals "Osterklang" in Wien und "Psalm" in Graz, zum ersten Mal wieder aufgeführt, so auch Ostermusik des Wiener Hofkomponisten Francesco Bartolomeo Conti mit dem Countertenor Franco Fagioli.

Ein Meilenstein war die Erstaufführung von Pergolesis "La Maddalena al sepolcro" in der Kathedrale von Ancona, die von UNITEL CLASSICA als Teil der Gesamteinspielung von Pergolesis Werk auf DVD aufgezeichnet wurde. Bernarda Fink, Emma Kirkby, Florian Boesch, Verónica Cangemi, Franco Fagioli, Deborah York, Terry Wey, Antonio Giovannini, Carlos Mena, Kirsten Blaise, Yetzabel Arias, Yeree Suh, Gianluca Buratto, Daniel Johannsen und Christophe Coin sind u.a. als Gäste des Ensembles aufgetreten. Zu den Spielstätten des Bach Consort Wien zählen im unter anderem der Wiener Musikverein, das Palais Esterhazy Eisenstadt, Brucknerhaus Linz, Rhein Vokal, Feldkirch, Schwetzingen, Händelfestspielen in Halle und das Musikkollegium Winterthur. Europaweit konzertierte das Ensemble u.a. in Ancona, Zagreb, Santiago de Compostela, Estoril, Valencia sowie dem Palau de la Musica in Barcelona. Konzerte wurden von ORF, SWR, MDR und Catalunya Música übertragen.


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