Jazz

Axel Zwingenberger, Michael Pewny - Piano Boogie Woogie Battle


Von britischen Musikkritikern mit dem Titel "Boogiemeister of the world" bedacht, spielt Axel Zwingenberger meist solo und gern "klassisch", also unverstärkt an einem großen akustischen Flügel. Aber auch sein Zusammenspiel mit internationalen Größen – darunter Lionel Hampton, der ihn zu einer Europatournee und Plattenaufnahmen in die USA einlud – hat viel Aufmerksamkeit erregt. Mittlerweile 30 CDs dokumentieren das künstlerische Schaffen des Hamburger "Botschafters des Boogie Woogie". Michael Pewny (Klavier), wurde am 11. November 1963, in Wien, geboren und begann als Sechsjähriger, musikalisch vorbelastet durch seinen Vater, klassischen Klavierunterricht zu nehmen. Mit 13 Jahren entdeckte er dann seine Liebe zum Blues und widmete sich, neben seiner Schulausbildung, hauptsächlich dem Anhören von Schellacks und Schallplatten seiner Vorbilder Albert Ammons, Pete Johnson und Meade Lux Lewis, welche diese Musik in 30er Jahren in den USA populär machten. Die Wiener Boogie Woogie Session, 1976, im Wiener Konzerthaus und die legendäre Boogie Woogie Session in Peter Rapp`s Sendung "Spotlight" waren ein entscheidender Auslöser. Bereits 1981 hatte Michael seinen ersten öffentlichen Auftritt in Wien und nach 9 Jahren in diversen Jazzclubs und Sessions mit Freunden, nebenbei war noch das Bundesheer und die Universität zu Woogie" mit Torsten Zwingenberger am Schlagzeug auf. Bereits 1990 entdeckte ihn eine deutsche Plattenfirma und prouzierte mit ihm gemeinsam seine erste CD "Left Hand Roller" mit der aus England stammenden Sängerin Dana Gillespie. Nach einigen USA-Reisen mit Günther Schifter nach New Orleans (USA), Konzerten und Fernsehauftritten , nahm er 1992 seine zweite CD "Boogie On My Mind" mit der Sängerin Sabine Ruzicka auf. 1994 kaufte Bellaphon sein Erstlingswerk auf. Es dauerte bis 1996, als seine dritte CD "Crazy`Bout Boogie", mit Christian Dozzler, aufgenommen wurde. Heute spielt Michael vorwiegend solo, aber auch mit seinen Freunden Big Jay Mc Neely, Axel Zwingenberger, Dana Gillespie, Al Cook sowie Jean Pierre Bertrand u.v.a. Der Boogie Woogie ist die tanzbare Spielweise des Blues am Klavier und entwickelte sich zu Beginn dieses Jahrhunderts aus dem Ragtime. Er verbreitete sich vor allem unter schwarzen Musikern und erlebt heute in Europa eine Wiedergeburt. Er ist der Vorläufer des Swing, des Rhythm & Blues und des Rock`n Roll. Alle diese Stilrichtungen sind der JAZZmusik unterzuordnen.http://www.michaelpewny.at


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