Alte Musik · Klassik

Ave Jesu, lux serena


Schon zur Tradition geworden, obliegt es einer Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur die donauFESTWOCHEN zu eröffnen.

ensemble 15.21
Christina Foramitti und Elisabeth Sturm, Sopran
Judith Mandlburger und Pia Ernstbrunner, Alt
Gottfried Mandlburger und Johannes Kerschner, Tenor
David Reimann und Joachim Unger, Bass

Florian Wieninger Violone

Silva Manfrè Orgel

Vokalwerke der Renaissance von Andrea und Giovanni Gabrieli, barocke Orgelmusik von Johann Sebastian Bach und Girolamo Frescobaldi sowie Orgel- und Vokalwerke von
Anton Heiller und Johannes Kerschner (UA)

Die Marktgemeinde Waldhausen im Strudengau und ihre Stiftskirche nehmen im Leben und Wirken von Anton Heiller (1923–1979) eine besondere Stellung ein.
Seit 1945 unterrichtete der Wiener Organist und Kirchenmusiker an der Wiener Musikakademie, an der er selbst seine Ausbildung absolviert hatte, und wurde später Lehrer so bedeutender Schüler wie Michael Radulescu, Peter Planyavsky, Roman Summereder und Wolfgang Sauseng. In den 1960er-Jahren, als Heiller zum international renommierten Organisten, Komponisten, Dirigenten und Lehrer aufgestiegen war, verbrachte er jeweils die Tage um den 15. August – Mariä Himmelfahrt und Patrozinium der Stiftskirche – in Waldhausen. Heiller, der alljährlich im Sommer Kurse im holländischen Haarlem hielt, auf Amerikatournee war, quer durch Europa reiste, Schallplatten aufnahm oder als Juror und Orgelfachmann tätig war, besuchte seine Familie, die im bekannten Wallfahrtsort nahe der Donau urlaubte. Am 15. August spielte Anton Heiller in Waldhausen die Messe und gab anschließend an der von ihm besonders geliebten Orgel, die später nach ihm benannt wurde, ein Konzert.

Die Organistin Silva Manfrè, der Violonist Florian Wieninger und das Vokalensemble 15.21, allesamt erfahrene Interpreten sowohl der Alten als auch der Neuen Musik, nehmen diese besondere historische Konstellation zum Ausgangspunkt für eine Hommage an „Anton Heiller in Waldhausen“. Das Programm vereint Musik aus Epochen, denen im Wirken Anton Heillers besondere Bedeutung zukam – vor allem Werke der italienischen Vokalpolyphonie der Renaissance, Musik des Barocks, insbesondere von Johann Sebastian Bach – und Heillers Leidenschaft für die Neue Musik, die sich auch in einer Uraufführung des niederösterreichischen Komponisten Johannes Kerschner abbildet.

Die Interpreten bringen nicht nur die Anton Heiller Gedächtnisorgel zum Erklingen, sondern bespielen den gesamten Kirchenraum mit einem eigens für das Konzert entwickelten Raumkonzept.

Karten
Vorverkauf € 32,- / € 26,- | Tageskasse € 34,- / € 28,-

Der Strudengau, dort, wo das östliche Mühlviertel in die Donau fällt, präsentiert sich alljährlich im Juli und August als Bühne lebendiger Zwiesprache von Alter Musik mit der Moderne und öffnet manch musikalisches Schmuckkästchen.

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Kontakt
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Kulturforum Donauland-Strudengau
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