Pop / Rock · Singer-Songwriter

Autumn Leaves Festival


ENNO BUNGER (GER)

Drei Jahre nach dem melancholischen Konzept-Trennungsalbum „Wir sind vorbei“ veröffentlicht der Hamburger Musik- und Textkünstler Enno Bunger im Herbst 2015 sein drittes Album „Flüssiges Glück“. Mehr als ein Jahr lang arbeitete Bunger an dieser Platte, produzierte und schraubte bis ins letzte Rauschen zusammen mit Tobias Siebert (And The Golden Choir, Me And My Drummer, Philipp Boa) im Radio Buellebrueck Studio in Berlin. Dabei entstand ein Werk, das geprägt von verschiedensten Musikgenres und Themen kaum abwechslungsreicher sein könnte. Der 28jährige verknüpft Indie mit Folk und Klavierballaden mit Elektronik. Erfrischend, wie Bunger musikalisch überrascht. Dennoch klingt es immer nach Enno Bunger, der in seinem Wortgewand aus Poesie, Prosa und Punchlines endgültig zu den meistzitierten deutschsprachigen Künstlern gehören dürfte.

Bunger bleibt weiterhin, wie auch schon in seinen Vorgängeralben und seinem TV-Noir- Meilenstein „Regen“ Melancholiker, bricht aber auf diesem Album mit seiner vormaligen Rolle des Traurig-Verletzten, bekommt Kanten, wird ironisch, sarkastisch, zynisch und gesellschaftskritisch. Man darf das so sagen: diese Platte ist Bungers bisher bestes Album.

ENNO BUNGER "Wo bleiben die Beschwerden?"| https://www.youtube.com/watch?v=p7Yii-Qpgaw
ENNO BUNGER "Neonlicht" | https://www.youtube.com/watch?v=LZ1wO6lT9dU
ENNO BUNGER "Regen" | https://www.youtube.com/watch?v=L-W5gVbqxyk
ENNO BUNGER "Euphorie"| https://www.youtube.com/watch?v=-OcJkrr7IMs
ENNO BUNGER "Abspann" | https://www.youtube.com/watch?v=TuJBvYbyu0s

AVEC (AUT)

AVEC ist das neue Wunderkind der österreichischen Musiklandschaft. Noch keine 20 Jahre alt hat sie der heimischen Szene beim ersten Anlauf schon ihren Stempel aufsetzen können. Ihre Single "Granny" war viele Wochen in den Top 10 der FM-Charts. Und darüberhinaus ist noch einiges zu erwarten, denn das Gesamtbild überzeugt und ist ungemein stimmig: Melodien mit Gänsehautcharakter, manchmal düstere, manchmal heitere, aber immer überraschend tiefgründige Texte und eine angenehm zurückhaltende und überaus charismatische Bühnenpräsenz die ihr viel Raum für das Essentielle ihrer Musik verleiht. Das Leben beschreibend und Gefühle umschreibend, erzählt AVEC Geschichten, die mit jungen Erfahrungen, Ansichten und Einsichten gespickt sind. Angetrieben durch ihre weich anmutende, aber dennoch raue und selbstbewusste Stimme, die trotz ihres jungen Alters gleichzeitig eine unglaubliche Reife ausstrahlt. Darüber legt sie Hörbilder voller Emotionen, die das Publikum auf feinnuancige Bildreisen schickt ohne dabei plakativ oder aufdringlich zu wirken. Vielmehr sind sie Balsam für die Seele, laden zur Flucht aus dem Alltag und der Tristesse. Wer noch so jung ist und schon so schön vom Leben erzählen kann, gehört gehört. Noch diesen Herbst erscheint die erste EP des Ausnahmetalents. Das Album ist für den Frühling 2016 geplant. Da ist was Großes im Entstehen!

AVEC "Granny" | https://www.youtube.com/watch?v=bjZ-byzQL8o

RAPHAEL SAS (AUT)

Raphael Sas denkt ans Erwachsenwerden. Sein Erstlingswerk Gespenster (2012) war noch geprägt von Melancholie und Herzschmerz. Das neue Album Nackerte Lieder ist differenzierter, sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Denn aus dem Sammelsurium an Gastmusikern des ersten Albums hat sich eine Band herausgeschliffen: neben Songwriter, Sänger und Gitarrist Raphael Sas werkeln da nun Julia Pichler (Violine, Viola), Marie Theres Stickler (Knöpferlharmonika), PauT (Bass, Klarinette) und Sebastian Schwarz (Schlagzeug). Sie alle kommen aus den verschiedensten Richtungen, von Pop über Klassik, Jazz bis hin zur Volksmusik und färben die musikalische Bandbreite weitaus bunter als noch am Vorgänger: von reduzierten Duos mit Gitarre und Akkordeon (Renovieren) über eindringliche Miniaturen mit Gitarre, Viola und Klarinette (Nackertes Lied) bis hin zu eingängigen Popsongs in voller Besetzung (Ja genau).

Verbindend wirkt neben Raphael Sas‘ charmant-wienerischem Gesang nicht zuletzt der mittlerweile legendäre Oslip-Sound von Produzent Thomas Pronai, der die Band in seinem rein analogen Studio in der Cselley Mühle im burgenländischen Oslip aufgenommen hat (u.a. auch aktuelle Produktionen von Der Nino aus Wien, Worried Man and Worried Boy, Ernst Molden oder Das trojanische Pferd).

Außerdem ist er viel mit "Der Nino aus Wien" unterwegs, in dieser Band ist er seit bald sieben Jahren Gitarrist und Pianist. Bekannt ist der Name Raphael Sas auch in Verbindung mit dem Radiosender Ö1, wo er seit 2008 regelmäßig Musiksendungen moderiert und als Stimme bei zahlreichen Beiträgen und Features zu hören ist.


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