Kunstausstellung

Ausstellung - Minifesta#2


Über 50 Künstler/innen vorwiegend aus Österreich, aber auch aus Bulgarien, Deutschland, Polen, Spanien bis hin zu Japan präsentieren bei der minifesta ihre Arbeiten zum Thema „kleines Format“.

Die minifesta widmet sich auf der einen Seite Positionen, die kleine Formate bevorzugen und darin generell ihren künstlerischen Schwerpunkt sehen - wie etwa Peter Sauerer, der seine Automobilunglücke in Nussschalen zeigt. Auf der anderen Seite setzen sich Künstlerinnen und Künstler das kleine Format bewusst zum Ziel - für manche ein unbekanntes Terrain, da sie bevorzugt großflächig arbeiten: so die Medienkünstlerin Waltraut Cooper mit ihren digitalen Binärcode-Künstlernamen, Reimo Wukounig mit Alltagsnotiz-Handzeichnungen oder der Experimentalfilmemacher Peter Tscherkassky, der sein Konzept der Einzelkadercollagen als Filmstreifen ins Licht setzt.
minifesta zeigt eine Vielfalt an Werken aus den unterschiedlichsten Wirkungsbereichen,viele im Format 10 x 10 x 10 cm und allesamt unter A4.
Auch die Durchmischung der Künstlerinnen und Künstler von Kunststudenten bis etablierten Biennale TeilnehmerInnen– im Alter von 24 - 80 Jahren- ist Konzept der Auswahl . Die österreichischen Teilnehmer/innen erweisen sich vorwiegend als Absolventen der Kunstuniversität Linz, Akademie der Bildenden Künste und Angewandten in Wien.
Erste Anlaufstelle von minifesta war im November 2015 das Atelierhaus Salzamt, seit 2009 eine Kultureinrichtung der Stadt Linz. Das Ausstellungskonzept stammt von Martin, Gerald und Andreas Egger, den Initiatoren und Projektleitern der Ausstellung. Sie sind an die AusstellungsteilnehmerInnen herangetreten, die wiederum andere ihnen bekannte Positionen weiterempfohlen haben. So wurde minifesta letztlich von den beteiligten Künstlern und Künstlerinnen kuratiert, die auch weitgehend selbst die Auswahl ihrer Arbeiten übernommen haben.


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