Party

Augustkinder II.


Im Jahre 8 v. Chr. erfolgte im Auftrag Kaiser Augustus der Erlass, zur heißesten Jahreszeit einen zusätzlichen Monat in das Kalenderjahr einzuführen, um von der anstrengenden und kräftezehrenden Arbeit als Alleinherrscher und Despot in seinen Sommerresidenzen bei Orgien und Gelagen dem grauen Alltag entfliehen zu können. In gewissen Kreisen etablierte sich auch bald eine synonym verwendete Monatsbezeichnung – das sogenannte Sommerloch. Denn meistens blieben die an den Festivitäten teilnehmenden für einige Zeit verschwunden, nur um dann plötzlich und aus heiterem Himmel wieder aufzutauchen. Oft auch in geistiger Umnachtung. Man sagte dann, die Person sei wohl ins Sommerloch gefallen, oder fragte sich aus welchem (Sommer-)Loch sie wohl daher gekrochen komme. Wenn sie eine dauerhafte Beeinträchtigung davongetragen hatte, sprach man auch davon, sie pfeife (noch) aus dem letzten (Sommer-)Loch. Interessanter Weise stammt die Geschichte vom lieben Augustin ursprünglich gar nicht, wie gemeinhin angenommen, aus dem Wien des 17. Jahrhunderts, sondern geht in Wahrheit auf Kaiser Augustus höchstpersönlich zurück, der nach einem durchzechten August auf dem Weg zum Senat schlichtweg in ein Massengrab gefallen war und erst am übernächsten Tag realisierte, dass es sich dabei nicht um eine spontane Straßenorgie handelte. Aufgrund der öffentlichen Demütigung und um nicht mit dem Gesetz und den gemeinhin anerkannten Sitten in Konflikt zu geraten wurde zeitweilig und rückwirkend verfügt, Nekrophilie sei eine Tugend. Dies zählt gemeinsam mit dem Sandalenverbot von 29. v. Chr, das der Eindämmung des Christentums dienen sollte und weitreichende Folgen für die nordafrikanische Schuhindustrie mit sich brachte, sowie dem allgemeinen Überholverbot für Transportelefanten auf Bundesstraßen von 23. v. Chr., zu seinen größten politischen Errungenschaften.
Doch warum finden diese überaus interessanten Details zur römischen Staatsführung an dieser Stelle überhaupt Erwähnung? Nicht allein (wenn auch hauptsächlich) im Dienste eines besseren Verständnisses historischer Zusammenhänge liegt die Motivation. Nein! Außerdem feiern wir auch noch passender Weise ein Fest. Und zwar – ihr habt es erraten - im Juli! Und eben nicht zu Ehren dessen Namensgebers - Julius Cäsar - das kann ja jeder!
Also kommt und feiert mit uns wüste Orgien im Sommerloch!






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