Theater

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch


Der Mensch liebt es, tätig zu sein und Wege zu bahnen, darüber lässt sich nicht streiten. Aber warum liebt er bis zur Leidenschaft auch die Zerstörung und das Chaos?
Das sollen Sie mir erklären!

Liebt er, vielleicht, Zerstörung und Chaos deswegen so über alle Maßen, weil er sich instinktiv davor fürchtet, ans Ziel zu gelangen und das zu errichtende Gebäude zu vollenden?
Die Tagelöhner bekommen nach Feierabend wenigstens ihren Lohn, gehen in die Kneipe, um sich bald danach auf dem Polizeirevier wiederzufinden - nun, und damit wäre die Woche ausgefüllt. Und wohin soll der Mensch gehen? Jedenfalls kann man immer, sobald er ein ähnliches Ziel erreicht hat, eine gewisse Verlegenheit beobachten.
Er liebt das Streben, das Erreichen aber ungleich.

Kurz, der Mensch ist komisch eingerichtet.
Einfach komisch.

Sie werden sagen, es lohne nicht, sich mit mir einzulassen; aber in diesem Falle bin ich durchaus in der Lage, meinerseits dasselbe zu behaupten. Wir reden im Ernst mit einander; wollen Sie mich Ihrer Aufmerksamkeit nicht würdigen, werde ich Sie nicht darum bitten.
Im Endeffekt, das ist MEIN Kellerloch.

Regie & Fassung
Alexandru Weinberger-Bara

Kostüme
Clarisse Maylunas

Tontechnische Einrichtung
David Lipp

Der Namenlose
Lennart Lemster

Lisa
Michaela Saba

Apollon
Philipp Auer


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