Pop / Rock · Volxmusik / Neue Volksmusik

Attwenger



Mit dem Album Spot wird der Fokus auf die kurze Form gerichtet. 12 Stücke mit einer Länge von 2 Minuten plus wechseln sich konsequent mit 11 Jingles um die 60 Sekunden ab. 23 Songs in 40 Minuten. Lang lebe die Kurzlebigkeit! Dafür umso öfter hören!

Thematisch beleuchtet Spot Folgendes: Nicht alleine sein, Tourismusunfalltourismus, Ende der bekannten Welt, Gegenübertum, Unfugsfuge, Minimalismus, Erfrorenheit, spontane Homoerotik, Monodialog, Wortroulade, Immernochsong, Leckfunk, Jalousienblick, Überwachungsfolgen, Leere Versprechungen, Polkapunk, Automatisierung, Schweigen, Davonlaufen, Wohnen, Quatsch, Plärren, Alleine sein.

25 Jahre nach unserem allerersten Konzert im April 1990, dem in der Zwischenzeit 750 Auftritte in 20 Ländern gefolgt sind, erscheint mit Spot das 8. Studioalbum: Attwengern auf dem neuesten Stand. Nach der Gründung unter dem Motto: Wir sind diejenigen auf die wir gewartet haben, waren wir von Anfang an darauf aus, mit dem Pfeil ins Schwarze zu treffen und nicht mit Granaten ins Blaue zu ballern. Auch auf Spot wird der minimalistische Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen weiterentwickelt, diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds. Und mit Singsang im oberösterreichischem Dialekt. Wenn sie die Sprache nicht verstehen, soll sie das nicht daran hindern, Attwenger zu verstehen. In diesem Sinn: Ride on! Markus Binder

SUPPORT: MANUEL NORMAL SOLO

UNDARTIG, GARSTIG,und SICHER NICHT NORMAL
Nur mit Gitarre und Mikro bewaffnet gibt Inschenör Normal, neben seinen Auftritten mit Band, auch einen Einblick in seine griffig-kritische-dialekt-Solomusik. Teils unveröffentlichtes Zeug teils Interpretationen der Interpretationen interpretiert er seinen Interpreten, vielleicht andere aber vor allem sich selbst. Manchmal böse, selten lustig, aber auch dann. Spätestens nach dem Konzert. Gaunz normal hoit: Ned so laut, dafir leiser. (Schon gesehen bei Pfingst Open-Air, Rock am Ring, Hurricane Festival, Donauinselfest, u.v.m.)

„Eine Mundartplatte hat ja meist nur einen regional begrenzten Aktionsradius. Einem Norddeutschen die Befindlichkeiten eines österreichischen Mühlviertlers angedeihen zu lassen ist also vermutlich so müßig, wie einem Eskimo die Feinheiten von hawaiianischer Hulamusik nahebringen zu wollen. ... Ein Frontalangriff auf das Spießertum und die miefigen Normalos zwischen Donau und Karawanken, die aber nur stellvertretend für alle Dumpfbacken dieser Welt stehen. Manuel Normal stellt seine Verbalattacken in einen Kontext aus hartem IndieRock, Attwenger-HipHop, Jazz, experimentellem Elektronik-Gefrickel und geschlurften Reggae-Beats. Er hämmert, brüllt, rappt und rezitiert oberösterreichische Mantras. Ein teuflisches Vergnügen für den, der’s versteht. Gemäß Manuel Normal steht die Welt nicht mehr lange. Hoffentlich aber doch noch lange genug, dass möglichst viele begreifen, dass es in Österreich neben Burgtheater und Opernball auch noch eine funktionierende Subkultur gibt.

  • Sa., 10.12.2016

    20:00
  • Fr., 13.01.2017

    20:30