Jazz

Atom String Quartet


Es gibt viele Streichquartette mit exzellentem musikalischen Niveau, aber das Warschauer Atom String Quartet hat mehr zu bieten: Nicht nur haben alle vier Musiker ein sicheres Fundament in der klassischen Musik, sondern sie beherrschen auch das musikalische Jazz-Vokabular fließend.

Mit Präzision, Musikalität, Improvisationsgeist und unbändiger Energie feuern die vier jungen Musiker ihr Repertoire aus überwiegend eigenen Kompositionen auf das Publikum ab.“ (ARTE)

Das Atom String Quartet ist eines der wenigen Streichquartette weltweit und das allererste in Polen, mit Jazzrepertoire. Ihre Energie spiegelt sich im Bandnamen wider (Jan “Ptaszyn” Wróblewski). Das Repertoire des Ensembles ist inspiriert von lateinamerikanischer und spanischer Musik, von polnischen und irischen Volksmusiktraditionen, zeitgenössischer Musik und hier speziell Minimal Music. Die Besetzung ist sehr untypisch für Jazzmusik, weshalb der Klang immer wieder überrascht.

Das Atom String Quartet gewann seit seiner Gründung 2009 zahlreiche Preise: So erhielt es den Grand Prix beim XIII. Jazzfestival „Bielska Zadyma Jazzowa” in Bielsko, Polen, den Grand Prix und den Sonderpreis beim XV. Internationalen Wettbewerb des Polnischen Rundfunks „Nowa Tradycja“. Gefördert wird das Ensemble außerdem durch ein Stipendium des Kulturministeriums.

Im Juni 2011 erschien das erste eigene Album des Quartetts „Fade in“, das mit dem wichtigsten polnischen Musikpreis „Fryderyk” in der Kategorie „Jazz-Debüt des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Ein Jahr später folgte das zweite Album „Places” und erneut erhielt das Atom String Quartet den „Fryderyk“-Award, diesmal in der Kategorie „Album des Jahres-Jazzmusik“. Daneben waren sie auch nominiert in der Kategorie „Künstler des Jahres-Jazzmusik”. Weiters erhielt das Atom String Quartet den Spezialpreis – “Złote Gęśle”, ein Folk Music Wettbewerb des Polnischen Radio New Tradition.

Das Atom String Quartet konzertierte mit großem Erfolg in Deutschland (Berliner Jazztage, Hildener Jazztage, Jazz Baltica, Zbigniew Seifert in Memoriam-Berlin), Spanien (Festival Veranos de la Villa Madrid), Belgien (Gaume Jazz Festival) und Polen (Jazz Jamboree Festival, Jazzfestival in Bielsko Biała „Bielska Zadymka Jazzowa“ Ethno Jazz Festival in Breslau, Azoty Tarnow International Jazz Contest Festival, Solidarity of Arts).

Das Quartett pflegt auch eine rege Zusammenarbeit mit Musikern wie Bobby McFerrin, Gil Goldstein, Paolo Fresu, Wolfgang Haffner, Christian von Kaphengst, Rupert Stamm, Mathias Haus, Vladislav „Adzik” Sendecki, Leszek Możdżer, Lars Danielsson, Zohar Fresco, Jerzy Maksymiuk, André Ochodlo, Urszula Dudziak, Natalia Kukulska, Marek Moś, Kayah, Aga Zaryan, Janusz Olejniczak, Krzesimir Dębski, Adam Sztaba, Grzech Piotrowski, Krzysztof Herdzin, Józef Skrzek, und mit bekannten Ensembles wie dem Grzech Piotrowskis World Orchestra, Sinfonia Viva, dem Kapela Górska von Sebastian Karpiel-Bułecka und dem Motion Trio. (Pressetext)

Dawid Lubowicz: violin
Mateusz Smoczynski: violin
Michal Zaborski: viola
Krzysztof Lenczowski: cello


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