Jazz

Asja Valcic & Klaus Paier - Silk Road


Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die hinter diesem Duo stehen.

Die Suche nach dem perfekten Klang von Akkordeon und Bandoneon hat Klaus Paier zu einer völlig eigenen und einzigartigen Spieltechnik (auf eigens für ihn gebauten Instrumenten) geführt, die sein Instrument atmen lässt, ihm Raum verschafft – und ihm damit konkurrenzlose stilistische wie improvisatorische Freiheit verschafft. Alles klingt bei ihm an, vom Tango über Musette und die typischen Motive des Balkans bis zum Jazz. Paier ist sich der Tradition des Akkordeons, sehr bewusst: „Für mich sind diese Roots oft die ,Hauptstraße‘, auf der ich mich aber nicht zu lange aufhalten möchte. Ganz spontan und schnell biege ich dann ab.“

Für Asja Valcic war es anfangs nicht leicht, auf diese Wege zu folgen, auch wenn sie alle Spieltechniken beherrscht, die das klassische Cello hergibt: „Ich hatte einfach noch nicht viel improvisiert.“ Nach vier Jahren kontinuierlicher Zusammenarbeit und „hunderten von Konzerten“ sieht das anders aus: „Jetzt war es einfach Zeit, etwas auf ,A Deux‘ folgen zu lassen.“ Vorhang auf also: „Silk Road“ ist das Ergebnis, und es ist nicht irgendeine nächste Platte, sondern das überzeugende Ergebnis der harmonischen, sich immer noch intensivierenden Zusammenarbeit zweier abenteuerlustiger Klangraumforscher, die jeder für sich ihr Instrument auf unvergleichliche Weise beherrschen und sich dabei perfekt ergänzen.

Asja Valcic: Cello
Klaus Paier: Accordion, Bandoneon


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