Theater

Arthur und Claire



Mit „Arthur und Claire“ ist Stefan Vögel eine berührende Tragikomödie gelungen, welche an die Kraft appelliert, die zwei Menschen einander geben können, selbst wenn sie für sich selbst keine mehr zu haben scheinen.

Auf die Zurechtweisung Claires: „Sie haben nicht die geringste Ahnung, was es heißt, an diesem Punkt zu stehen.“ kontert Arthur mit einem trivialen „Oh doch, das habe ich.“ – Und dennoch wird schnell klar, dass weder er noch sie wirklich erahnen können in welchen Achterbahnfahrten der Gefühle das Gegenüber gerade steckt oder gefangen zu sein scheint.
Suizid ist ein großes Tabu-Thema. - Natürlich sterben wir alle irgendwann – das ist nur eine Frage der Zeit. Doch welche Fragen werfen wir auf, wenn wir den Zeitpunkt plötzlich selbst bestimmen? Und wie steht es um die Qualität und Quantität eines Suizides, wenn wir Euthanasie in Anspruch nehmen?

Mit „Arthur und Claire“ ist Stefan Vögel eine berührende Tragikomödie gelungen, welche an die Kraft appelliert, die zwei Menschen einander geben können, selbst wenn sie für sich selbst keine mehr zu haben scheinen. Für einander da zu sein und sich mutig dem/in den Abgrund des anderen zu stellen ist hier wahre Empathie.

Besetzung:
Regie Leila Müller
Ausstattung Erich Uiberlacker
Assistenz Elena Ledochowski
Schauspiel Luka Oberhammer; Konrad Hochgruber, Christoph Stoll
Öffentlichkeitsarbeit und Fotos Christoph Tauber
Grafik Dieter Seelos

Premiere, am 10.11.2018
Weiter Vorstellungen: 17./18./23./24./25. November und 01./02. Dezember 2018, jeweils um 20:00 Uhr
15. November 2018, 17:00 Uhr Aufführung im Rahmen der Langen Nacht der Philosophie.

  • Do., 15.11.2018

    17:00 - 19:00
  • Sa., 17.11.2018

    20:00 - 21:30
  • So., 18.11.2018

    20:00 - 21:30
  • Fr., 23.11.2018

    20:00 - 21:30
  • Sa., 24.11.2018

    20:00 - 21:30
  • So., 25.11.2018

    20:00 - 21:30
  • Sa., 01.12.2018

    20:00 - 21:30
  • So., 02.12.2018

    20:00 - 21:30