Literatur · Theater

Arthur Schnitzler - Liebelei


Wiewohl Arthur Schnitzler einer der berühmtesten Autoren des Fin de Siècle ist, gab es bis vor wenigen Jahren keine historisch-kritische Ausgabe seiner Werke.

Mit der neuesten Ausgabe der „Liebelei“ – jenem Stück, mit dem Arthur Schnitzler 1895 seinen Durchbruch als Dramatiker erlebte – liegt nun nach „Lieutenant Gustl“, „Anatol“ und „Sterben“ der vierte Band der „Werke in historisch-kritischen Ausgaben“ (ein Projekt der Universität Wien unter der Leitung von Konstanze Fliedl) vor, herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Gerhard Hubmann und Isabella Schwentner, die das Schaffen Arthur Schnitzlers erfassbar machen: Zahlreiche Entwürfe, Skizzen, Szenarien ermöglichen Einsichten in den Entstehungsprozess, Kommentare und Verweise erhellen den historischen Hintergrund.

Michael Heltau, der sein Engagement als Ensemblemitglied des Burgtheaters 1972 mit „Liebelei“ antrat und vielen nach wie vor als der „geborene“ Schnitzler-Darsteller gilt, garantiert für eine anregende und unterhaltsame Präsentation dieses literatur- und geschichtswissenschaftlichen „opus magnum“. Und ganz nebenbei lernt man Schnitzler als Komponisten kennen.

Zusammenstellung der Texte: Peter Michael Braunwarth


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