Theater

Art


ART
by Yasmina Reza
translated by Christopher Hampton

Yasmina Reza’s play about three friends and a white painting became a global phenomenon soon after its opening in Paris and received numerous Awards. Twenty years ago, Christopher Hampton’s translation of Reza’s comedy won the Olivier Award for Best New Comedy.

Serge has bought a modern painting for a large sum of money. The canvas is white, with a few white lines and seems to be highly valued among modern art experts. Serge is completely and utterly enthralled by it. But when he proudly presents this valuable acquisition to his long time friend Marc, the latter is flabbergasted – and not in the way Serge expected. Yvan, the third party of the trio, refuses to take a position as he’s already burdened by the chaos of his wedding arrangements. The ensuing, somewhat hilarious, conflict threatens to break up a 15 year old friendship as the argument expands not only into the fields of art, humour, philosophy and psychology but also touches on the essential self-perception of the three men.

Marc
Serge
Yvan

Directed by
Designed by

George Beach
Howard Nightingall
Charles Armstrong

Sean Aita
Richard Evans

Yasmina Rezas erfrischend schlichte aber messerscharfe Komödie über drei Freunde und ein weißes Gemälde, ausgezeichnet mit zahllosen Preisen, avancierte rasch zum globalen Phänomen. Vor zwanzig Jahren wurde Christopher Hamptons englische Version davon mit dem Olivier Award ausgezeichnet.

Serge hat ein modernes Gemälde für zweihunderttausend Francs gekauft – weiße Linien auf weißem Hintergrund. Er könnte nicht stolzer und glücklicher über diese wundervolle neue Akquisition sein. Als er das Meisterwerk voller Erwartung seinem besten Freund Marc präsentiert, verschlägt es diesem die Sprache, jedoch nicht im Sinne Serges. Yvan, der Dritte im Bunde, weigert sich Position zu beziehen, da er gerade im Chaos seiner Hochzeitsvorbereitungen unterzugehen droht und keinen Streit zwischen den Freunden verkraften kann. Unvermeidlich eskaliert die Unstimmigkeit zur grausam komischen Schlacht, bei der es nur noch am Rande um das monochrome Bild geht.
Reza führt das Männergerangel mit amüsiertem, mikroskopisch scharfem Frauenblick und einem Gespür für den Hintersinn von Nebensächlichem vor. Kunst bringt nicht nur zum Lachen, das Lachen selbst ist auch Thema des Stückes. „Das Drama von Kunst ist ja nicht, dass Serge das weiße Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann.“ (Yasmina Reza)


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