Theater

Arnold Schwarzenegger ist Der Steirische Dracula


Was wäre, wenn diese Geschichte vom steirischen Dracula verfilmt werden würde? Und ist der steirische Akzent genau so sexy, wie der rumänische?

„Dracula“ von Bram Stoker ist wohl einer der bekanntesten Schauerromane der Weltliteratur, was nicht zuletzt über 170 Verfilmungen des Stoffes belegen, von „Nosferatu“ über „Dracula beißt Mini-Mädchen“, bis hin zu „Vampire gegen Herakles und die Blaxploitation-Version „Blackula“. Dracula, der Karpatenfürst verdankt seinen Mythos nicht zuletzt der schaurigen Landschaft von Transsylvanien. Was aber die wenigsten wissen ist, dass Bram Stoker seinen Vampir zuerst eigentlich gar in Transsylvanien sein Unwesen treiben lassen wollte, sondern ganz woanders. Nämlich in der STEIERMARK.

Auf einer ausgedehnten Europareise, kam Stoker auch in der grünen Mark vorbei und verliebte sich in die Landschaft und in die Folklore der Einheimischen. Im nebeligen Murtal entspann sich die Geschichte des Königs aller Vampire. Blöd für die Steiermark und den zu erwartenden Dracula-Tourismus, dass Stoker am Ende einen noch gruseligeren Ort gefunden hat.

Aber was wäre, wenn Dracula doch in der Steiermark spielen würde?

Hieße er dann überhaupt Dracula?

Und ist der steirische Akzent genau so sexy, wie der rumänische?

Und was wäre, wenn diese Geschichte vom steirischen Dracula verfilmt werden würde?

Wer würde Dracula spielen?

Vielleicht sogar der größte Sohn der Steiermark?

Unser einziger Weltstar?

Genau diese Geschichte erzählt der Regisseur Marty der Schauspielerin Eva, denn schließlich hat er sie für die weibliche Hauptrolle in seinem Film besetzt. Blöd nur, dass es diesen Film gar nicht gibt, da er ihn nur erfunden hat, um ihr näher zu kommen. Jetzt muss er immer wahnwitzigere Erklärungen finden, warum der gute Arnold nicht zu den Proben erscheint und er an seiner Stelle einspringt.

So entsteht eine etwas andere romantische Komödie, die – so ganz nebenbei – eine der berühmtesten Geschichten der Weltliteratur ganz neu erzählt.

Inszenierung und Stück: Holger Schober
Es spielen: Susanne Preissl und Lukas Weiss


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