Klassik

Arnold Schoenberg Chor/ Pori Sinfonietta



Interpreten:
Pori Sinfonietta
Arnold Schoenberg Chor
Tibor Bogányi
Dirigent

Programm:
Einojuhani Rautavaara
Cantus Arcticus. Konzert für Vögel und Orchester, op. 61
— Pause —
Ludwig van Beethoven
Christus am Ölberge. Oratorium, op. 85

Arnold Schoenberg Chor
Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und gefragtesten Vokalensembles Österreichs und ist seit 2006 Hauschor des „Neuen Opernhauses – Theater an der Wien“. Sein Repertoire reicht von der Renaissance und Barockmusik bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik.

Besonderes Interesse des Chores gilt der A cappella-Literatur, aber auch große Chor-Orchester-Werke stehen immer wieder auf dem Programm.

Grundstein szenischer Produktionen im Theater an der Wien legten Opern wie Schuberts „Fierrabras“ – Regie: Ruth Berghaus, musikalische Leitung: Claudio Abbado 1988, Wiener Festwochen, wie auch die von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ gekürte Oper Janáceks „In einem Totenhaus“ – Regie: Patrice Chéreau, musikalische Leitung: Pierre Boulez, 2007, Wiener Festwochen, Händels „Messias“ – Regie: Claus Guth, musikalische Leitung: Jean –Cristophe Spinosi, 2009, bis hin zu der mit dem International Opera Award (2016) ausgezeichneten Oper „Peter Grimes“ – Regie: Christof Loy, musikalische Leitung: Cornelius Meister. 2017 wurde der Arnold Schoenberg Chor bei den International Opera Awards in London als bester Opernchor des Jahres ausgezeichnet.

Konzerteinladungen führen den Arnold Schoenberg Chor nach Asien und Amerika. Auch innerhalb Europas und in Österreich ist das Ensemble gern gesehener Gast bei Festivals wie u. A. Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Wien Modern, Carinthischer Sommer, styriarte Graz und anderen.

Die fast 40 Jahre währende Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt wurde 2002 mit einem Grammy für die Aufnahme von J.S. Bachs „Matthaus-Passion“ gewürdigt. Weitere Aufnahmen mit Nikolaus Harnoncourt umfassen Alben mit Kantaten J.S. Bachs (Grammy-Nominierung 2010), Oratorien von Händel und Haydn sowie „geistliche Musik“ von W.A. Mozart, ergänzt durch Produktionen wie Gershwins „Porgy and Bess“ und schließlich der letzten CD Produktion von Harnoncourt, der „Missa solemnis“ von Beethoven, 2016.

In der eigenen CD-Edition des Chores erschien zuletzt eine Aufnahme mit Reger Motetten und geistlichen Gesängen: „Die Nacht ist kommen“.