Klassik

Arnold Schoenberg Chor


„Wenn Brahms einmal recht lustig ist, dann singt er ,Das Grab ist meine Freude‘.“ So witzelte der Wiener Dichter Salomon von Mosenthal.

Auch Franz Schubert hatte seine ganz eigene Freude an Grabliedern und Totengräberweisen – nicht lutherisch-norddeutsch, sondern wienerisch-morbid. In diese Spannung zwischen Leben und Tod, Bitternis und Ironie wirft sich mit Leidenschaft der Arnold Schoenberg Chor, wenn er im Stefaniensaal Brahms und Schubert singt – grandios geführt von Erwin Ortner.

Hörfunkübertragung: Mittwoch, 12. August, 19.30 Uhr, Ö1

Programm:

Johannes Brahms: Warum ist das Licht gegeben, op. 71/1, Motette für gemischten Chor a cappella
Franz Schubert: Das Grab, D 330, Das Leben, D 269, Grab und Mond, D 893, Der 23. Psalm „Gott ist mein Hirt“, D 706
Max Reger: Mein Odem ist schwach, op. 110/1
Franz Schubert: Der Geistertanz, D 494, Coronach, D 836, Totengräberlied, D 38, Gebet, D 815
Johannes Brahms: Liebeslieder, op. 52, Walzer für Gesang und Klavier zu vier Händen


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