Alte Musik · Oper

Armide


Waren die Werke Christoph Willibald Glucks am Ende des 19. Jahrhunderts noch beliebter Bestandteil der Spielplans der Wiener Hofoper, so verschwanden die umjubelten Kostbarkeiten für Jahrzehnte aus dem Bewusstsein des hiesigen Publikums.

Im Zuge der Renaissance wichtiger Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts konnte sich aber auch Gluck den ihm gebührenden Platz zurückerobern. ​

An der Wiener Staatsoper wird nun nach Alceste mit Armide eine weitere späte Gluck-Oper ins Repertoire zurückgeholt: Im Zentrum dieser 1777 in Paris uraufgeführten Drame-héroïque steht die Zauberin Armide, die sich in verzweifelter Liebe nach Renaud verzehrt. Auf berückende Weise breitet Gluck vor dem Zuhörer ein modernes und facettenreiches Seelendrama dieser zugleich liebenden und hassenden Frau aus.

Marc Minkowski | Dirigent
Ivan Alexandre | Regie
Pierre-André Weitz | Ausstattung
Bertrand Killy | Licht
Jean Renshaw | Choreographie
Florent Siaud | Regieassistenz
Pierre Lebon | Ausstattungsassistenz

Gaëlle Arquez | Armide
Paolo Rumetz | Hidraot
Stanislas de Barbeyrac | Renaud
Gabriel Bermúdez | Ubalde
Bror Magnus Tødenes | Der Dänische Ritter
Olga Bezsmertna | Phénice
Hila Fahima | Sidonie


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