Pop / Rock

Ariel Pink


Der 1978 in L.A. geborene Musiker steht im Ruf, ein ausgesprochener Lo-Fi-Frickler zu sein. Verantwortlich dafür ist ein überquellender Kosmos aus Homerecordings, selbst kopierten Kassetten, Singles, EPs und Alben, von denen die ersten auf dem Label der US-Indie-Helden Animal Collective erschienen.

Mittlerweile ist dieser vielleicht letzte begnadete Wirrkopf der Popmusik bereits beim zehnten Album angelangt: "Pom Pom" ist ein durchgeknalltes Sammelsurium aus New Wave, Schnulzen, Werbejingles und räudigem Freak-Rock. Es wandelt zwischen psychedelischen, jazzigen und herrlich albernen Momenten hin und her und erinnert ein wenig an das Großwerk "The Mollusk" der Indie-Spaßvögel von Ween. Hier quakt ein Frosch, da ein Chor und mittendrin Ariel Pink als Willy Wonka des Indie-Pop. Songs wie "Plastic Raincoats in The Pig Parade", "Nude Beach A Go-Go" oder "Exile On Frog Street" (der Song mit dem Frosch) sind dabei natürlich genauso großartig wie wahnwitzig. Aufs Charmanteste bedient sich Pink im Popfundus der letzten Jahrzehnte und zeigen dem notorischen Indie-Mainstream ganz selbstironisch den filigran manikürten Mittelfinger.

Live inszeniert Ariel Pink mit nicht weniger als 7 Musikern ein quietschbuntes und wahnwitziges Show-Spektakel, bei dem selbst einem Prince schwindlig werden würde.


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